Zum aktuellsten Eintrag

Einträge vom: 18.11.2021

Baltasar Gracián y Morales

Nie handle man im leidenschaftlichen Zustande:
Sonst wird man alles verderben.
Der kann nicht für sich handeln, der nicht bei sich ist:
Stets aber verbannt die Leidenschaft die Vernunft.
In solchen Fällen lasse man für sich einen vernünftigen Vermittler eintreten,
und das wird jeder sein, der ohne Leidenschaft ist.

(aus: »Handorakel und Kunst der Weltklugheit [Oráculo manual y arte de prudencia]«)
~ Baltasar Gracián y Morales S.J. ~

spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit; 1601-1658

Zitante 18.11.2021, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Baltasar Gracián

Janusz Korczak

Jedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast
und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen,
hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht.

(aus: »Wie man ein Kind lieben soll«)
~ Janusz Korczak ~, eigentlich: Henryk Goldszmit
polnischer Arzt, Kinderbuchautor und bedeutender Pädagoge, bekannt für seinen Einsatz für Kinder; 1878 oder 1879-1942

Zitante 18.11.2021, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Janusz Korczak

Erhard Schümmelfeder

Unvernunft und Leidenschaft bestimmten meine Jugend.
Vernunft und Leiden prägen mein Alter.
Das Gelbe vom Ei liegt in der Mitte.

(aus einem Manuskript)
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 18.11.2021, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Schümmelfeder

Werner Mitsch

Dämmerung.
Die Nacht wirft ihre Schatten voraus.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 18.11.2021, 08.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Werner Mitsch | Tags: Werner Mitsch

Hermann Bahr, Spruch des Tages zum 18.11.2021

Kurz, wir erleben jetzt,
wie die gelobte deutsche "Bildung" ihren Schwindel deklariert
und sich selber auflöst…

(aus: »Kritik der Gegenwart« [ca. 1920])
~ Hermann Anastas Bahr ~
österreichischer Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker; 1863-1934

Zitante 18.11.2021, 00.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hermann Bahr, Tagesspruch, 20211118,

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2021
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
2930     
Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen.

~ J. W. von Goethe ~
(1749-1832)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Sophie:
Wenn Selbstzufriedenheit das Höchste sein so
...mehr
Anne P.-D.:
Die Selbstzufriedenheit ist für mich sehr wi
...mehr
Marianne:
Ich glaube, wenn ich mit mir und meinem Leben
...mehr
Marianne:
Diese Worte werden mich durch die Adventzeit
...mehr
Zitante Christa:
Lange habe ich überlegt, was ich in der dies
...mehr
Anne P.-D.:
Toller Spruch mit dem Bild des Friedenlichts.
...mehr
Quer:
Welch wunderbares Motto für diese Vorweihnac
...mehr
Dorothee Technau:
Phantastisch. Passt genau in die aktuelle Zei
...mehr
Steffen Mayer:
"Ich glaub 's behakt" kann man zu den me
...mehr
Steffen Mayer:
Mein erster Spruch, der mir in einem Traum od
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum