Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gerald Dunkl

Gerald Dunkl

Der Terror der Anti-Terroristen
fördert den Terror der Terroristen

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 20.02.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Angesichts der Tatsache, daß diejenigen, die ganze Völker ihrer Existenzgrundlage berauben,
die den Tod Tausender vorbereiten, die mittlerweile sogar das Überleben
der gesamten Menschheit aufs Spiel setzen, ungehindert ihren Tätigkeiten nachgehen können,
ist es geradezu lächerlich, zu behaupten, man müsse Gefängnisse bauen,
um sich vor gewöhnlichen Dieben und Mördern zu schützen.

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 19.02.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Ob man einen unerwünschten Zustand
kritisieren darf oder nicht ist zweitrangig -
Hauptsache, man kann ihn ändern.

(aus: »Stammtischphilosophen«)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 07.01.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Toleranz bedeutet nicht nur
anderen Angenehmes zuzugestehen
sondern auch
anderen Unangenehmes nicht zuzumuten

(aus einem Manuskript)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 07.11.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl, Spruch des Tages zum 14.09.2015

Die schweigende Mehrheit
ist das Fundament jeder Herrschaft.

(aus: »Stammtischphilosophen« - Gedichte, Aphorismen, Sprüche)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959



(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 14.09.2015, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Die zynischste Form der Unterdrückung ist die,
die den Unterdrückten sagt, sie diene zu deren Schutz

(aus: »Stammtischphilosophen«)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 31.08.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Daß sich die Gesellschaft ändert steht fest,
unabhängig ob die Menschen daran glauben oder nicht.
Wie sie sich ändert aber hängt davon ab,
ob die Menschen an deren Veränderung glauben oder nicht.

(aus: »Stammtischphilosophen«)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 25.08.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl

Wenn man genau das tut
was 99% der Menschen erwarten
das man nicht tun wird
hat man mit 99%iger Wahrscheinlichkeit
das Richtige getan.

(aus: »Stammtischphilosophen«)
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 01.08.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerald Dunkl, österreichischer Geronto-Psychologe, 1959 (Biographie)


Dr. phil. Gerald Dunkl

österreichischer Geronto-Psychologe

* 29.05.1959 (Wien)


Zu den Texten von Gerald Dunkl auf der Zitantenseite

Gerald Dunkl wurde am 29. Mai 1959 als einziges Kind des Rechtspflegers Gerhard Dunkl und dessen Ehefrau Judith, einer Lehrerin, in Wien geboren.

Von 1965 bis 1969 besuchte Gerald Dunkl hier die Volksschule und in deren Anschluss bis 1977 das Bundesrealgymnasium Wien 7. Letzteres verließ er 1977 mit dem Matura und begann noch im selben Jahr sein Studium der Psychologie und Humanbiologie an der Universität Wien. 1985 erhielt Gerald Dunkl seine Promotion zum Dr.Phil..

Seinen Zivildienst leistete Gerald Dunkl auf einer Pflegestation eines Wiener Pensionistenheimes ab. Diese Tätigkeit prägte ihn so, daß er sich in seiner Ausbildung auf das Gebiet der Gerontologie spezialisierte und auch den Großteil seines Berufslebens im Bereich der Altenbetreuung verbrachte.

Nach zweijähriger Tätigkeit im Pflegeheim Lainz (jetzt: Geriatriezentrum am Wienerwald) - einem der größten Pflegeheime der Welt - arbeitete er als freier Mitarbeiter beim Österreichischen Zentrum für Altersfragen. Ein Jahr verbrachte er in Salzburg als Berater bezüglich Entwicklung und Umsetzung des Altenplanes der Stadt Salzburg. Seit 1991 arbeitet Gerald Dunkl als Geronto-Psychologe im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.

Speziell in den Achtziger- und Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts war Gerald Dunkl in der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ehrenamtlich aktiv. Seine Hauptaufgaben dieses ehrenamtlichen Engagements waren ursprünglich die Koordination der Bulgarien-Arbeit sowie später der Anti-Todesstrafen-Arbeit.

Etwa zur selben Zeit war Gerald Dunkl auch Gründungsmitglied und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Initiative "Österreich ohne Heer". In dieser Zeit entstanden auch zahlreiche seiner Texte. 1991 war er Mitherausgeber und Mitautor des Buches "verHEERend - Braucht Österreich eine Armee?" Sein Beitrag beschäftigte sich mit dem Thema "Der Glaube an die Verteidigungsfunktion des Heeres", in dem er aus psychologischer Sicht den Widerspruch zu erklären versucht, warum sich Menschen vom Militär beschütz und verteidigt fühlen, obwohl der Kriegs-Einsatz jeder Armee (auch und gerade der "eigenen") de facto genau das Gegenteil bewirkt, nämlich Gefährdung infolge kriegerischer Konfliktaustragung.

Unter dem Titel "Stammtischphilosophen" veröffentlichte Gerald Dunkl dann1998 Aphorismen, Gedichte und zwei Kurzerzählungen. Ein Teil dieser (literarischen) Texte befaßt sich ebenfalls mit Fragen der Gewalt sowohl im gesellschaftlichen als auch im privaten Bereich.

Veröffentlichungen:
"verHEERend - Braucht Österreich eine Armee? (1991)
"Stammtischphilosophen" (1998)
ausserdem ein (heiteres) Krippenspiel im Wiener Dialekt (1998)
und einige geronto-psychologische Fachartikel in diversen Fachpublikationen

Zitante zitiert u.a. aus folgenden Veröffentlichungen des Autors:
»Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (ISBN-10: 3852770327; ISBN-13: 978-3852770321)

Zitante 31.07.2015, 00.00 | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

~ Johann Nepomuk Nestroy ~
(1801-1862)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Marianne:
Was für ein tolles Zusammenspiel zwische
...mehr
Heidrun Klatte:
Liebe Christa,ganz lieben Dank. Das ist eine
...mehr
Hanni1:
Hroßartiger Ausspruch, das wäre da
...mehr
Quer:
Wie treffend er das formulierte. Ich vermisse
...mehr
Marianne:
Sonnenauf- und Untergänge bringen meine
...mehr
Anne P.-D.:
Das stimmt, wenn der Himmel besonders sch&oum
...mehr
Helmut Peters:
Schöner Aphorismus zu passendem Bild! Ch
...mehr
Quer:
Das ist eine wunderbar logische Art, das Wied
...mehr
Marianne:
Liebe Christa, wir sind in der Tat von unters
...mehr
Reiner Hoffmann:
...und gut ist, wenn man immer w i e d e r
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum