Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Max Nordau

Für einen Volkskandidaten sind hohe Bildung, Erfahrung, Gewissenhaftigkeit,
geistige Ueberlegenheit unwesentliche Eigenschaften.
Sie schaden ihm nicht, aber sie helfen ihm nicht im geringsten im politischen Kampf.
Was er in erster Linie braucht, das sind
Selbstvertrauen, Keckheit, Redegewandtheit und Vulgarität.

(aus seinen Werken)
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 29.07.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Simon Dach

Der Mensch hat nichts so eigen,
Sowohl steht ihm nichts an,
Als daß er Treu erzeigen
Und Freundschaft halten kann.

(aus dem Gedicht »Freundschaft«)
~ Simon Dach ~

deutscher Dichter der Barockzeit; 1605-1659

Zitante 29.07.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Hohl

Es gibt ein sicheres Mittel, nicht einsam zu sein:
Sich um Einsame kümmern.

(aus: »Ein Mittel gegen Einsamkeit...« – 52 neue Wochensprüche)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 29.07.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Don Marquis

Ziel jeder Zivilisation, jedes religiösen Gedankens
und jeden Denkens ist es, eine gute Zeit zu haben.
Aber der Mensch wird dabei so feierlich, daß er
sein eigentliches Bestreben letztendlich aus dem Auge verliert.

(zugeschrieben)
~ Don Marquis ~, eigentlich Donald Robert Perry Marquis
US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist; 1878-1937

Zitante 29.07.2018, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst Ferstl, Spruch des Tages zum 29.07.2018

Hören und Horchen.
Worte sind Fenster, durch die
Licht ins Dunkel kommt.

(aus: »Gräser tanzen« – Haiku)
~ © Ernst Ferstl ~

österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker; * 1955


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: jimmikehank/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 29.07.2018, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Mommertz

Der Gläubige muss nicht verzweifeln wegen Galilei.
Und darf nicht triumphieren wegen Planck.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie, Band 2)
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

Zitante 28.07.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Edith Linvers

Beeindruckend: Du sprichst sechs Sprachen perfekt.
Bedrückend: Du sprichst drei Worte so geübt aus, daß es mich erschreckt.

(aus: »Aphorismen« [1996])
~ © Edith Linvers ~

deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin; * 1940

Zitante 28.07.2018, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rudolph Sohm

Kein Gesetzgeber hat Gewalt über
die Strömungen des geistigen Lebens.

(zugeschrieben)
~ (Gotthold Julius) Rudolph Sohm ~

deutscher Rechtshistoriker und Kirchenrechtler; 1841-1917

Zitante 28.07.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst R. Hauschka

Im Krieg werden Schicksale zerfetzt und zerrissen;
im Frieden werden sie verjuxt und verspielt.

(aus: »Excerpta« – 425 auserlesene Aphorismen))
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

Zitante 28.07.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Józef Ignacy Kraszewski

Ach, die Schande …, die brennt nur kurz,
die Wunde verheilt und tut nicht mehr weh,
wenn das Mal auch in Ewigkeit bleibt.

(zugeschrieben)
~ Józef Ignacy Kraszewski ~, Pseudonym: Bogdan Boleslawita
polnischer Schriftsteller; 1812-1887

Zitante 28.07.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Nicht die Größe der Aufgabe entscheidet, sondern das Wie, mit dem wir die kleinste zu lösen verstehen.

~ Theodor Fontane ~
(1819-1898)


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