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Einträge vom: 08.09.2018

Ludovico Ariosto

Wenn die Vernunft vom Zorne wird geblendet
Und sich nicht rasch dem Anfall widersetzt,
Wenn blinde Wuth den Menschen also schändet,
Daß er die besten Freunde selbst verletzt,
Die Thränen sind, die Seufzer dann verschwendet,
Die Scharte wird darum nicht ausgewetzt.

{Quando vincer dall' impeto e dall' ira
Si lascia la ragion, nè si difende,
E che 'l cieco furor sì innanzi tira
O mano o lingua, che gli amici offende;
Sebben di poi si piange e si sospira,
Non è per questo che l'error s'emende.}

(aus: »Der rasende Roland (Orlando furioso)«)
~ Ludovico Ariosto ~

italienischer Humanist, Militär, Höfling und Autor; 1474-1533

Zitante 08.09.2018, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludovico Ariosto

Beat Rink

Gottes Thron:
Der Fussschemel der Welt.

(aus: »Verleisbarungen«)
~ © Beat Rink ~

Schweizer Aphoristiker und Theologe; * 1957

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Art van Rheyn

Armut ist keine Schande
und Reichtum lässt sich vermeiden

(aus: »Zeitzünder«)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

Zitante 08.09.2018, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Art van Rheyn

Alfred Jarry

Wasser, diese unreine Flüssigkeit,
von dem ein einziger Tropfen genügt,
um den Absinth zu trüben.

{L'eau, liquide si impur,
qu'une seule goutte suffit
pour troubler l'absinthe.}

(zugeschrieben)
~ Alfred Jarry ~
französischer Schriftsteller; 1873-1907

Zitante 08.09.2018, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alfred Jarry

Eduard Friedrich Mörike

Nicht fingersbreit Spielraum wollt' ich dem Zufall über mich lassen.
Herr seines Schicksals bleiben, soviel am eigenen Verstand und Willen liegt,
ist eine schöne Sache.

(aus: »Maler Nolten«)
~ Eduard (Friedrich) Mörike ~
deutscher Lyriker, Erzähler, Übersetzer und evangelischer Pfarrer; 1804-1875

Zitante 08.09.2018, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Eduard Mörike

Wilhelm Raabe, Spruch des Tages zum 08.09.2018

Scheltet, spottet, geißelt, aber hütet euch,
jene schwächliche Resignation, von welcher
der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt,
zu befördern oder gar sie hervorrufen zu wollen.

(aus: »Die Chronik der Sperlingsgasse«)
~ Wilhelm Raabe ~

Pseudonym: Jakob Corvinus;
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus; 1831-1910


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Zitante 08.09.2018, 00.05| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wlhelm Raabe, Tagesspruch, 20180908,

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Die Dinge sind, was sie sind - durch die Natur, nicht durch den Willen.

~ Ralph Cudworth ~
(1617-1688)


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Ein schöner Spruch, der das Wesentliche auss
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Was für ein schönes,nachdenkliches Spruchbi
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Danke, liebe Christa, für den stimmungsvolle
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Sie ist immer wieder schön und anrührend, d
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Dieser Spruch ist nachdenkenswert.Liebe Gr&uu
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Ein sehr schönes, stimmungsvolles Spruch
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Genau. Wir sind da in etwas hineingeschlitter
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Ein sehr schöner Spruch, den Du gewä
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