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Tuiskon Ziller

Nunmehr können wir die verschiedenen Züge der Erziehung,
die in der Erfahrung vorkommen, zusammenfassen.
So entsteht der Erfahrungsbegriff der Erziehung:
sie ist eine absichtliche, planmässige Einwirkung auf einen Menschen,
und zwar auf den einzelnen Menschen als solchen in seiner frühesten Jugend,
eine Einwirkung zu dem Zweck, dass eine bestimmte, aber zugleich
bleibende geistige Gestalt dem Plane gemäss bei ihm ausgebildet wird.
Dieser Erfahrungsbegriff der Erziehung ist zugleich
die Nominaldefinition von Erziehung im Unterschied von ihrer Realdefinition.

(aus: »Vorlesungen über allgemeine Pädagogik«)
~ Tuiskon Ziller ~

deutscher Philosoph und Pädagoge (Herbartianer); 1817-1882

Zitante 22.08.2015, 10.00

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ohne Ziel umherirrt.

~ Gotthold Ephraim Lessing ~
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