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*Leben mit Büchern* (#10)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

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Die letzte Aktion zum Projekt (#09, Ende Dezember) habe ich leider verpaßt; mir fehlte die nötige Ruhe.

Deshalb komme ich erst heute auf das im Beitrag #08 genannte Buch "Bluettes et Boutades" von Jean Antoine Petit-Senn zurück, das hatte ich mir bestellt und ist mittlerweile angekommen. Es hat eine Besonderheit, die ich euch in den folgenden Bildern zeige:




Es ist eine Ausgabe von 1856 und ziemlich zerfleddert. Das macht mir jedoch nichts aus – mir geht es ja um die Texte, und die sind zum Glück gut leserlich.

Was mich sehr erstaunt: die Seiten sind teilweise sowohl am oberen, aber auch am seitlichen Rand noch nicht geschnitten, diese Seiten konnten gar nicht gelesen werden. Da geistert ein Büchlein mit wertvollen Aussagen seit 1856 durch ich weiß nicht wieviele Hände, und keiner hat sich die Mühe gemacht, sie mal aufzuschlagen?

Das Büchlein hat 93 Seiten, jede zeigt im Schnitt 8 Aphorismen. Wenn die letzte Seite nicht mit »Fin« (Ende) schließen würde, könnte ich nicht erkennen, ob es nicht noch ein paar Seiten mehr hat…

Erfaßt habe ich bislang nur die erste Textseite; sobald ich eine kleine Auswahl an Aphorismen habe, deren Übersetzung ich mir zutraue, werden sie hier erscheinen!

Zitante 11.01.2018, 20.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#08)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

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Ich bin momentan im Kaufrausch ;-) In den letzten Wochen begegnen mir fast täglich antiquarische Bücher mit Aphorismen, denen ich nicht widerstehen kann...

Gestern erreichte mich das Buch »Pharus am Meere des Lebens«, das ich kurz vorstellen möchte:




Mit dem intensiv-roten Einband wird es schon optisch ein Highlight meiner Sammlung sein. Aber auch inhaltlich (wobei ich erstmal nur durchgeblättert habe) wird es eine Menge Stoff zum Zitieren geben.

Die enthaltene Widmung ist für mich sehr schwer zu entziffern, allerdings hat sie wohl eine Adele Schnabel aus Leipzig am 15.04.1889 verfaßt.

Das Buch hat als Trennung zwischen Innenbild und dem Blatt mit Informationen zum Titel, dem Verfasser, der Auflage und dem Verlag eine hauchdünne Seite aus Seide – ich vermute, damit die Farben des Bildes nicht auf das nächste Blatt abfärben. Leider gibt es kein Autoren-, sondern lediglich ein Stichwortverzeichnis.

Aufgefallen sind mir zuerst die Texte von Jean Antoine Petit-Senn, einem Autor, der mir bislang völlig unbekannt war. Dabei liebe ich doch Aphorismen mit leicht ironisch-satirischem Unterton sehr. Einige seiner bereits übersetzten Texte fand ich im Netz – aber auch jede Menge in französischer Sprache. Sie sollen alle aus seinem Werk "Bluettes & Boutades" (Geistesfunken und Gedankensplitter) stammen. Eine deutsche Version habe ich – trotz intensiver Suche – nicht gefunden. Deshalb habe ich mir heute die französische Version bestellt und werde versuchen, den ein oder anderen Text zu übersetzen und dann hier einzupflegen.

Die ersten Texte sind »unter diesem Link« zu lesen.

Zitante 13.12.2017, 20.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#07)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

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Diese »Geistige Waffen« habe ich kürzlich in einem Antiquariat erworben. Davon zeige ich euch einen Ausschnitt des Buchdeckels, die erste Seite des Autoren-Verzeichnisses (die Autoren sind nach Berufen geordnet), die erste Seite mit den geführten Aphorismen – zum Thema »Aberglauben« – die letzte Aphorismen-Seite (Nr. 632) – zum Thema »Zweifel« – sowie die letzte Seite des Buches – mit den Druckfehler-Berichtigungen.

Hach, hätte ich doch schon all diese Texte erfaßt...

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Zitante 29.11.2017, 20.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#06)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

Leider mußte ich beim letzten Mal aussetzen; ich war in den letzten Wochen sehr, sehr beschäftigt und viel in Belgien unterwegs. So langsam normalisiert sich die Lage wieder und ich hoffe, bis Ende des Jahres meinen normalen Rhythmus wieder aufnehmen zu können.

Heute zeige ich euch die Bücher aus meiner Schul- und Jugendzeit, die nach über 10 Umzügen seitdem noch übrig geblieben sind:



Ein paar Erklärungen dazu:
Der "Petit Larousse", den ich in einer Ausgabe von 1967 und von 1982 habe, war das französische Standard-Nachschlagewerk schlechthin und eine obligatorische Anschaffung für die Schule. Das daneben stehende kleine Büchlein in blau-karierter Hülle ist der "Grevisse – Précis de Grammaire Française" in der 27. Auflage (leider ist das Erscheinungsjahr nicht aufgeführt). O weh, was habe ich mich schwer damit getan...

Dostojewski, Crime et Châtiment (Schuld und Sühne). Ich habe keine Ahnung, ob das eine Pflichtlektüre in der Schule war – und ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich ihn überhaupt gelesen habe...

A.J. Cronin, Les clés du Royaume (Die Schlüssel zum Königreich) und Les Vertes Années (Die grünen Jahre). Ich habe sie sehr gerne gelesen.

Anne Frank, Das Tagebuch. Auch Pflichtlektüre in Verbindung mit einer Theateraufführung. Ich schämte mich damals sehr, eine Deutsche zu sein.

André Gide, Les faux-monnayeurs (Die Falschmünzer) und La symphonie pastorale (Die Pastoral-Symphonie). Daran habe ich keine besondere Erinnerung mehr.

Alphonse Daudet, Lettres de mon moulin (Briefe aus meiner Mühle). Habe ich mir letztens (in deutscher Version) als kostenloses eBook auf den Reader geladen, aber noch nicht gelesen. Erinnern kann ich mich, daß mein Stiefvater sehr erbost war, daß die Schule das als Lektüre angeordnet hatte.

Emile Zola, Germinal (Germinal). Auch Schullektüre und hat mich damals sehr interessiert und auch betroffen gemacht.

Pierre Duchesne, Mourir d'aimer (meine Übersetzung: Aus Liebe sterben). Daran habe ich überhaupt keine Erinnerung mehr.

John Knittel, Le Docteur Ibrahim (El Hakim) und Via Mala: Ich habe gute Erinnerung an diese Bücher, obwohl ich vom Inhalt nicht mehr viel weiß.

Jules Verne, Michel Strogoff (Der Kurier des Zaren). Das fand ich sehr spannend und mit meiner Tochter habe ich einige weitere Jules-Verne-Bücher gelesen. Sie waren von einem Verlag als Einzelwerke in einem einheitlichen Einband aufgelegt worden, die Serie wurde aber irgendwann nicht mehr fortgeführt, wahrscheinlich wegen zu geringem Interesse. Wir fanden das beide sehr, sehr schade und ich habe mich beim Verlag beschwert; die Sache ist aber dann im Sande verlaufen.

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Zitante 15.11.2017, 20.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern*( #04)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

Vor 2 Wochen las ich bei einer Projektteilnehmerin einen Beitrag über Reader's Digest-Ausgaben. Ich erinnerte mich, daß diese Bücher mal sehr verpönt waren – und daß ich auch eine bestimmte Serie dieses Verlages besitze.

Die zeige ich euch heute, auch etwas detaillierter, damit ihr die einzelnen Titel gut erkennen könnt. Ich mag diese Serie sehr, sie liefert in vielen Lebenssituationen entsprechende Motivationssprüche, sind auf hochwertigem Papier gedruckt und zeigen auch schöne Fotos.

Ein Buch sieht vom Cover etwas anders aus, gehört jedoch auch zur Serie: »Wenn der Seele Flügel wachsen«. Es ist jünger als die anderen, ich habe keine Ahnung, ob die gesamte Reihe neu aufgelegt wurde. Ich glaube jedoch, daß ich die komplette Reihe habe.

Einen Spruch habe ich fotografiert, den werde ich bald in das Tagebuch meiner Mutti schreiben (sie hat das immer offen liegen und freut sich über meine Anmerkungen). Sie steht vor einer großen Veränderung und ich wünschte, sie würde sich den Spruch zu Herzen nehmen...

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Zitante 18.10.2017, 20.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#03)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

Mittlerweile bin ich ja seit einigen Tagen wieder zu Hause, an den letzten Urlaubstagen ist mir jedoch noch ein Motiv aufgefallen, das ich im Rahmen dieses Projekts einbringen möchte.

Im Mini-Supermarkt vor Ort sah ich diesen Bücherständer:



Und damit dürfte auch jeder, der den Blog nicht regelmäßig liest, wissen, in welcher Region ich den diesjährigen Herbsturlaub verbracht habe;-)

Fast alle Bücher dieses Autors (Klaus-Peter Wolf) habe ich als Hörbuch auf meiner Festplatte – allerdings noch kein einziges auf den Ohren gehabt. Das liegt daran, daß ich die Bücher, die ich unbedingt hören möchte, alphabetisch nach Autoren-Nachname auf meinen Player lade – und bis "W" habe ich es noch nicht geschafft...

Bis jetzt jedenfalls, das erste Buch aus der Reihe (Ostfriesenkiller) ist endlich geladen und wird in den nächsten Tagen/Wochen gestartet...

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Zitante 04.10.2017, 20.00 | (18/14) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#02)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

Also, ich bin ja derzeit nicht zu Hause und hatte deshalb ei-gent-lich vor, auf »diesen« und »diesen« Beitrag zu verweisen. Wie so oft, kommt es anders als man denkt, denn »Frau Tonari« hatte auch die Idee, dieses Kunstwerk im Rahmen des Projekts zu präsentieren – und war schneller als ich :-)

Ich mußte also auf die Schnelle etwas anderes suchen, und da fiel mir ein, daß der Vermieter unserer derzeitigen Ferienwohnung auch einige Bücher für seine Gäste bereithält, und das Regal habe ich dann flugs fotografiert:



A-a-ber: im Laufe des Urlaubstages ergab sich zufällig, daß wir den Garten der Familie Kastrop in Eversmeer besuchten (dazu wird es morgen noch einige Bilder sowie eine Verlinkung geben). Frau Kastrop ist ebenfalls Viel-Leserin und ich durfte dann eines ihrer Bücherregale fotografieren, so daß sich gleich ein zweites Projektbild ergab:



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Zitante 20.09.2017, 20.00 | (10/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Leben mit Büchern* (#01)

»Kerki« hat sich entschieden, das von ihr in 2013 gestartete Fotoprojekt "Leben mit Büchern" nochmals neu zu starten – und ich habe mich entschlossen, daran mehr oder weniger regelmäßig teilzunehmen.

Es gibt mir die Gelegenheit, euch aphoristische Bücher vorzustellen, aus denen ich regelmäßig Texte hier veröffentliche – aber auch Romane, die ich gerne gelesen und/oder gehört habe, auf die ich gestoßen bin, die ich für meine Mutti gekauft habe usw. usw. Das mache ich so lange, bis mir nichts mehr einfällt bzw. das Projekt beendet wird. ;-)

Ich starte mit einem Buch, das 1905 veröffentlicht wurde und das ich zufällig in einem Antiquariat entdeckte. Es ist schon so zerlesen, daß es fast nur noch aus losen Blättern besteht. Es wird also einen besonderen Platz im Schrank finden, nachdem ich sämtliche Texte erfaßt haben werde. Es hat insgesamt 79 Seiten und die besondere Schwierigkeit besteht darin, die altdeutsche Schrift korrekt zu übertragen.

Die Seite 15, die hier zu sehen ist, ist in der internen Datenbank erfaßt und »auch hier schon eingepflegt«



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Zitante 06.09.2017, 20.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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