Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Karl Julius Weber

Karl Julius Weber, Spruch des Tageszum 26.05.2026

Offenbar sitzen wir zuviel, selbst das Militär,
wir bezeichnen sogar unsere wichtigsten Ämter durch Stühle –
Fürstenstuhl, Richterstuhl, Predigtstuhl, Lehrstuhl etc. etc.

(aus: »Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen« [Weber, Band 1])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 26.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber

In der Kindheit beschränkt sich unsre Liebe auf
Eltern, Geschwister und Schulkameraden,
in der Jugend aufs Geschlecht;
im mittleren Alter lieben wir Vaterland, Ehren, Studien,
im Alter die Menschheit.

(aus: »Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen« [1843])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 09.01.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber

Echter Humor
erhebt sich nie mit beleidigendem Stolz
und gebraucht nie seine Kraft gegen Wehrlose...

(aus: »Der Humor und die Humoristen« [1842])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 23.08.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber, Spruch des Tages zum 04.05.2025

Musik ist
die wahre allgemeine Menschensprache.

(aus: »Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen« [1843])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Bildquelle: dangkhoa1848/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.05.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber, Spruch des Tages zum 19.04.2025

Der ganze Spuk mit 13 rührt wahrscheinlich aus dem Evangelio:
Jesus saß zu Tische mit den Zwölfen , folglich war er der 13te,
und endete so unglücklich , weil unter den 12 ein Schurke war, Judas.

(aus: »Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen« [1843])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 19.04.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber

Vor drei Jahrhunderten noch
war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachtheilig,
jetzt ist es deren Ueberzahl,
die verwirrt und eigenes Denken verhindert.

(aus: »Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen« [1832-1840])
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 07.01.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber

Gerade Gedanken, die ganze Haufen von Vorurteilen umstürzen
und wie Blitze in der Finsternis leuchten würden,
sind einem dummen Zensor neu, ungewohnt, gefährlich;
er streicht, es ist leichter, als denken
und auf jeden Fall das Sicherste für ihn.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 14.09.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber, Spruch des Tages zum 13.05.2024

Die Mode ist weiblichen Geschlechts,
hat folglich ihre Launen.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832



Bildquelle: krawatte_net/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 13.05.2024, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Karl Julius Weber

Spar: so kannst im Unfall stahn,
Verschwender muss zuletzt betteln gahn.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 01.05.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Julius Weber

Unter allen Ständen
ist der Soldat dem Paradiese am nächsten
im Leben und im Sterben.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

Zitante 04.12.2023, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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