Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Jean Paul

Jean Paul

Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung –
nur die Paradiese der Phantasie werden willig Phantasie
und werden nie verloren, sondern stets erobert...

(aus: »Das Kampaner Thal« [1797])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 27.04.2023, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Daß Verstand erst mit den Jahren kommt,
sieht man nicht eher ein,
als bis der Verstand und die Jahre da sind.

(aus: »Bemerkungen« [1782])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 04.01.2023, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 10.09.2022

Das System, das ein großer Mann erfunden hat,
können kleine Männer nicht verteidigen;
auch zum letzteren gehört ein großer.

(aus seinen Aphorismen)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825



Zitante 10.09.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um:
es macht uns durch kurze Fröste reifer.

(aus einem Brief vom 29.04.1799)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 15.07.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Der Friede war bisher nur eine blühende Vorstadt
mit Landhäusern und Gärten vor der Festung des Kriegs,
der jene bei jedem Anlass niederschoss.

(aus: »Dämmerungen für Deutschland«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 16.04.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Schwache und verschobene Köpfe
verschieben und verändern sich am wenigsten wieder,
und ihr innerer Mensch kleidet sich sparsam um;
eben so mausern Kapaune sich nie.

(aus: »Aphorismen«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 26.01.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 26.10.2021

Bedenkt,
ihr gekrönten und besternten Machthaber aller Art:
ihr tragt in der Zukunft
entweder alle Schuld, oder allen Glanz.

(aus: »Nachsommervögel«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825



Zitante 26.10.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Spiel ist
die erste Poesie des Menschen.

(aus: »Levana oder Erziehlehre«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 20.08.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das ganze Jahrhundert
ist ein Wettrennen nach großen Zielen
mit kleinen Menschen.

(aus: »Clavis Fichtiana«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 15.06.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Herz ist das Genie der Tugend,
die Moral dessen Geschmacklehre.

(aus: »Levana oder Erziehlehre«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 08.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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