Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Jules d'Aurevilly

Eine Neigung, die uns packt,
wird bald zum Laster.

(aus: »Das Glück im Verbrechen«)
~ Jules Amédée Barbey d'Aurevilly ~

französischer Schriftsteller und Moralist; 1808-1889

Zitante 02.11.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

FAQ, Fragen und Antworten, Fachliteratur

Ich werde oftmals gefragt, woher ich die vielen Zitate, Aphorismen, Sentenzen, Weisheiten usw. usw. her habe. Da könnte ich eigentlich mal meinen entsprechenden Bücherschrank photographieren - aber das traue ich mich nicht, hier einzustellen, der sieht nämlich absolut chaotisch aus. Ich habe jedoch vor, irgendwann mein »Arbeitszimmer« zu renovieren (das wäre wirklich nötig…) - und dann werden natürlich auch die Regale neu eingerichtet und alle Bücher wieder ordentlich sortiert. Dann gibt es auch ein Bild, versprochen ;-)

Von den meisten, hier vertretenen neuzeitlichen Autoren bekomme ich regelmäßig ihre Neuerscheinungen zugeschickt; diese sowie bereits früher erschienene Bücher werde ich nach und nach hier vorstellen, so wie z.B. bereits »hier« geschehen.

Ab und zu stöbere ich natürlich auch in Antiquariaten, und so hatte ich letztens das Glück, ein etwas älteres Exemplar eines Zitatenlexikon zu erhaschen:


Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich Werke erwische, die zu den Texten auch ausführliche Quellenangaben liefern, und das ist hier der Fall. Überhaupt stelle ich fest, daß man es früher sehr viel genauer damit genommen hat. Wie viele gedruckte Textsammlungen ich in letzter Zeit gesehen haben, wo noch nicht einmal der Autor der Texte genannt wird. Das ist in meinen Augen eine grobe Mißachtung und zeugt von mangelndem Respekt vor den Werken der Schriftsteller. Und ich will hier gar nicht schreiben, was ich denke, wenn dann auch noch der Eindruck erweckt wird, die Texte stammen vom Sammler, Herausgeber oder Veröffentlicher selbst...

Das obige Lexikon ist übrigens in Sütterlinschrift verfaßt, da muß ich mich ganz schön konzentrieren, um die Texte lesen zu können.

Zitante 02.11.2015, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ernst R. Hauschka

Auch die Schuld will heraus aus dem Käfig:
Sie sucht nach Entschuldigungen.

(aus einem Manuskript)
~ © Ernst R. Hauschka ~

deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar; 1926-2012

Zitante 02.11.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manfred Hinrich

Mir bleibt nichts übrig
als morgen auf der Vergangenheit zu stehn,
die ich mir heute schaffe

(aus einem Manuskript)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 02.11.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anicius Manlius Severinus Boethius

Willst Verdiensten entsprechend Lohn du geben:
liebe die Guten, wie recht;
Böser erbarme dich mild!

(aus: »Trost der Philosophie«)
~ Anicius Manlius Severinus Boethius ~, auch: Boëthius
römischer Gelehrter, Politiker, Philosoph und Theologe; lebte um 480 bis 526 n. Chr.

Zitante 02.11.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert (Edler von) Musil

Bevor man drangeht, die Welt zu ordnen,
muß man zuerst die Wirklichkeit abschaffen.

(zugeschrieben)
~ Robert Musil ~, von 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil
österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker; 1880-1942

Zitante 02.11.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Charme als Schutzfilm
nie zu dick auftragen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 02.11.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul de Lagarde, Spruch des Tages zum 02.11.2015

Jeder Mensch hat die Chance,
mindestens einen Teil der Welt zu verbessern,
nämlich sich selbst.

(zugeschrieben)
~ Paul de Lagarde ~, eigentlich Paul Anton Bötticher
deutscher Kulturphilosoph und Orientalist, 1827-1891


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 02.11.2015, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Baruch de Spinoza

Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll,
ohne Störer hergebrachter Religion zu werden.

(zugeschrieben)
~ Baruch (Benedictus) de Spinoza ~

niederländischer Philosoph sephardischer Herkunft mit Portugiesisch als Muttersprache; 1632-1677

Zitante 01.11.2015, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Laurence Sterne

Sein oder Nichtsein –
Übergehen zu einem neuen, unerprobten Zustand der Dinge –
oder zu langem, tiefem, friedevollem Schlafe, ohne Träume, ohne Störung.

(zugeschrieben)
~ Laurence Sterne ~

englischer Schriftsteller und anglikanischer Pfarrer; 1713-1768

Zitante 01.11.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Die Zeit bringt Rat. Erwartet's in Geduld! Man muß dem Augenblick auch was vertrauen.

~ Friedrich von Schiller ~
(1759-1805)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Gudrun Zydek:
Dieser Spruch brachte mich zum Lachen! Einfac
...mehr
quersatzein:
Frohe, unbeschwerte Ostertage wünsche ich di
...mehr
Anne:
Liebe Christa, ich wünsche Dir frohsinnige O
...mehr
Helmut Peters :
Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...mehr
Marianne:
Ob wir jemals alle kennenlernen werden?Farben
...mehr
Marianne:
Kann unter Umständen schön, aber auch beän
...mehr
Marianne:
Ausdrucksstarke Worte und das Bild dazu finde
...mehr
hanspeter rings:
Super, vielen Dank!
...mehr
quersatzein:
Das ist ein Aphorismus, der beeindruckt und z
...mehr
Anne:
Ganz schön überheblich! Aber als Tochter ei
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum