Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Freizeit

d14 - documenta in Kassel (Teil 8)

Gleich beim Eintritt ins Museum Fridericianum läuft man auf ein quietschbuntes Mosaik aus Licht.

Das Muster wird auf den Boden der Eingangshalle projiziert. Der Künstler Nikos Alexiou will damit das geometrische Mosaik-Muster eines orthodoxen Klosters ins Digital-Zeitalter überführen. Es ist praktisch das einzige Werk dieser documenta, in welchem eine Schlüssel-Technologie unserer Epoche eine Rolle spielt.

Die Projektion bewegt sich sehr langsam und es ist faszinierend, sich – obwohl es erst einmal eine Überwindung kostet – in das Lichtspiel zu stellen und die Muster auf sich selbst projizieren zu lassen.

Mit einer einfachen Kamera und sehr bescheidenen Fotografierkentnissen ist es sehr schwierig, die Wirkung der Installation einzufangen. Mir sind 2 einigermaßen vorzeigbare Bilder gelungen, die ich euch nach Bearbeitung gerne dazu zeigen möchte:



»zum Teil 7 des Berichts«

Zitante 17.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 7)

»Being safe is scary« – »Sicher zu sein ist beängstigend«

Dieser Spruch steht als Graffito auf dem Gelände der Technischen Universität in Athen, allgemein "Polytechnio" genannt.

Das Fridericianum wurde mit dem Schriftzug vorübergehend zur d14 versehen. Es ist eine Idee der 1970 in Ankara geborenen Künstlerin Banu Cennetoglu. Es hat einen Bezug zum gegenüber installierten »Parthenon der Bücher«, nachzulesen auf »dieser Internetseite«. Auch hier geht es um verbotene Literatur.



Ab meinem nächsten Beitrag berichte ich über einige dort ausgestellten Werke.

»zum Teil 6 des Berichts«

Zitante 16.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 6)

Ich bin immer noch nicht fertig mit den Außeninstallationen vom Friedrichsplatz...

Der im Irak geborene Berliner Künstler Hiwa K wurde von der Flüchtlingsgeschichte seines Freundes K (dessen Initial er sich zu eigen machte) zu diesem Werk inspiriert. Gemeinhin wird es die "Röhren" genannt, genau heißt es: "When We Were Exhaling Images - Als wir Bilder ausatmeten".

K versteckte sich, zusammen mit anderen Flüchtlingen, in leeren Abwasserrohren, die von Griechenland nach Italien transportiert werden sollten. In diesen Röhren lebten sie wochenlang und haben sich mit der Zeit soweit möglich "häuslich eingerichtet".

Das Werk soll dazu anregen, über Vertreibung, Flucht, Kanalisation, Schutz – aber auch über Mietwucher, Wohnungsnot oder Raumwunder nachzudenken. Jede Röhre ist ein Mikrokosmos: Bücher und Schreibfeder, die Kneipe mit alkoholischen Getränken, ein Bad, eine Küche, ein Schlafplatz… alles auf wenigen Quadratmetern. Es zwingt einen darüber nachzudenken, was wichtig ist, welche Dinge einen wirklich etwas bedeuten. Über Bedürfnislosigkeit sinnierte ja schon Diogenes.

Vorzugsweise ist das Werk abends zu besichtigen, wenn die Röhren beleuchtet sind. Es kommt da eine ganz besondere Stimmung auf. Allerdings sind meine Fotos nicht gut geworden; ich greife also auf zwei Bilder meines Schwiegersohnes zurück.



»zum Teil 5 des Berichts«

Zitante 15.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 5)

Von jeder documenta verbleibt das ein oder andere Kunstwerk in Kassel - an dieser Stelle z.B. zu sehen als »Der Himmelsstürmer« sowie einem Werk als »einem Werk der Beteiligung der Kirchen«.

Auch heute stelle ich euch ein solches Werk vor – und zwar den "Vertikaler Erdkilometer«. Er ist in unmittelbarer Nähe des Parthenon zu sehen – aber nur, wenn man ganz genau hinguckt, den er sieht sehr viel unspektakulärer aus als er ist. Man kann durchaus von einer "radikalen Unanschaulichkeit" des verborgenen Stabs sprechen. Auf Platzniveau ist nur das obere Ende – die Kreisfläche des Stabdurchmessers – sichtbar, eingebettet in einer quadratischen Sandsteinplatte.

Die Installation war auf der d6 (1977) erstmalig ausgestellt – und war verbunden mit erheblichen und sehr kritischen Stimmen der Kasseler Bürger. Es galt als das damals umstrittenste Kunstwerk der documenta. Dabei kamen drei Dinge zusammen:

• Die Bürger waren auf das Aufmaß dieses Kunstwerks nicht vorbereitet. Sowohl der Bohrturm als auch der umgebende Zaun stellten eine erhebliche Behinderung dar, außerdem war die Anbringung aufgrund der Bohrtürme mit erheblichem Lärm verbunden;
• der bis dahin auf dem Installationsplatz bestehende Rasen wurde zur Wüste; die "gute Stube" Kassels wurde in den Augen der Bürger zerstört;
• auf dem gleichen Platz wurde zum gleichen Zeitpunkt vom Künstler Richard Serra sein Werk »Terminal« installiert – es bestand aus rostigem Stahl und wurde später als »Kunstklo« bezeichnet...

Zum Zeitpunkt der Errichtung des "Vertikaler Erdkilometer« beherbergte das Fridericianum eine Ausstellung über die historischen Instrumente zur Vermessung der Welt. Es gab also einen direkten Bezug zum Kunstwerk. Ziel war es, über die Erde und ihren Ort im Universum nachzudenken. Zugleich sollte er als symbolischer Akt der Rückgabe des hochwertigen Metalls an die ausgebeutete Erde gedeutet werden.

Das Werk wurde finanziert von der US-amerikanischen »Dia Art Foundation«, der Künstler hieß Walter De Maria. Es besteht aus einem Messingstab von 1000 m (1 km) Länge, angebracht vertikal in Richtung Erdmittelpunkt.

Heute wird das Kunstwerk, das die Kasseler am wenigsten wollten, als dasjenige betrachtet, das am innigsten mit der Stadt verbunden ist. Es hat heutzutage einen Wert von ca. 50.000 € (knapp 16,5 t Messing).


»zum Teil 4 des Berichts«

Zitante 14.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 4)

Wie im letzten Beitrag angekündigt zeige ich euch heute eine Auswahl an Büchern, die irgendwann irgendwo in der Welt "unerwünscht" waren. Leider konnte ich nur zu 4 Titeln das Land und den Grund zur Ablehnung des Buches finden – ich liste jedoch mal einen Teil der Bücher, deren Titel ich auf den Säulen erkannte. Vielleicht wißt ihr mehr darüber? Gerne lese ich davon im Kommentarfeld!

Übrigens: Das Buch, das mir als allererstes einfiel, als bereits Anfang des Jahres über das Projekt gesprochen wurde, habe ich auf dem Kunstwerk nirgendwo gesehen....

Auf dem Index standen also:

Lewis Carroll: »Alice im Wunderland« (China, 1931, Weil darin Tiere reden können und weil es verwerflich ist, das Tier dem Menschen gleichzusetzen);
Sir Arthur Conan Doyle: »Abenteuer des Sherlock Holmes« (Russland, 1929, okkultistischer und spiritualistischer Einschlag);
Howard Pyle: »Robin Hood« (USA, 1950, Weil das Ausrauben von Reichen zugunsten Armer als kommunistische Propaganda mißverstanden werden könnte);
Erich Maria Remarque: »Im Westen nichts Neues« (Italien und Deutschland, 1933, wegen pazifistischer Tendenzen)

Sowie:
Franz Kafka: Tagebücher
Thomas Mann: Der Zauberberg
Thomas Mann: Joseph und seine Brüder
Heinrich Mann: Die Jugend des Königs Henri Quatre
Franz Kafka: Erzählungen
Jerome D. Salinger: Der Fänger im Roggen
Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther
Stefan Zweig: Unschuld der Herzens
Stefan Zweig: Verwirrung der Gefühle
Stefan Zweig: Praterfrühling
Erich Mühsam: War einmal ein Revoluzzer
Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte
George Orwell: 1984
Boris Pasternak: Doktor Schiwago
Victor Hugo: Der Glöckner von Notre Dame
Bertrand Russell: Weshalb ich kein Christ bin
Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen
Kurt Tucholsky: Rheinsberg
Jonathan Swift: Gullivers Reisen
Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz
Henry Miller: Wendekreis des Krebses
Thomas Mann: Dr. Faustus
Dan Brown: Der da Vinci Code
Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt
Luthers Evangelien-Auslegung
Die Bibel
und, und, und...



»zum Teil 3 des Berichts«

Zitante 10.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 3)

Heute berichte ich über das (meines Wissens) größte Kunstwerk der diesjährigen documenta. Es ist der »Nachbau« des »Parthenon«, eines antiken Tempels in Athen.

Das Werk wird dargestellt in Originalgröße, d.h. 70 x 30 m. Ziel dieses Werkes ist es, 100.000 Schriftstücke, die irgendwo in der Welt verboten waren, nicht gedruckt oder verkauft werden durften/sollten, aufzuzeigen. Einige Bilder und Titel dieser Bücher mit den mir bekannten Gründen, weshalb sie verpönt waren, werde ich im nächsten Beitrag zeigen. Ihr werdet staunen über ein solches "Archiv des Gedankenverbots"...

In Kassel zeigt die Künstlerin »Marta Minujin« die wesentlich größere Ausfertigung ihres Werkes, das sie bereits 1983 in Buenos Aires (nach Abdanken der Militärdiktatur) aufstellen ließ.

Der »Parthenon« steht in unmittelbarer Nähe des Fridericianum (siehe vorherigen Beitrag). Das Fridericianum, das damals noch als Bibliothek genutzt wurde, fing 1941 während eines Bombenangriffs der Alliierten Feuer. Ein Buchbestand von ca. 350.000 Bänden ging dabei unwiderruflich verloren. Das Werk soll natürlich auch an die "Aktion wider den undeutschen Geist" erinnern, bei dem am 19. Mai 1933 auf Befehl der Nazis mehrere tausend Bücher verbrannt wurden.

Die Bestückung mit verpönten Büchern ist noch nicht abgeschlossen und einige Teile des Gerüsts sind noch kahl. Besucher werden gebeten, in einer dafür vorgesehenen Box Bücher einzuwerfen. Die Box wird täglich geleert und die gesammelten literarischen Werke werden zum Kunstwerk hinzugefügt. Das Werk wächst sozusagen täglich!



»zum Teil 2 des Berichts«

Zitante 09.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 2)

Bevor ich richtig loslege, möchte ich noch ein paar allgemeine Informationen zur documenta loswerden.

Als 1948 die Bewerbung Kassels als Bundeshauptstadt abgelehnt wurde, entschied sich das Bundessozialgericht, als "Trostpreis" die Bundesgartenschau 1955 nach Kassel zu vergeben. Es ergab sich die Gelegenheit, im Rahmen dieser Bundesgartenschau die 1. documenta zu organisieren; erdacht wurde dies vom Kasseler Kunstprofessor »Arnold Bode«.

Als der damalige Direktor des "Museum of Modern Art – MOMA", New York, am Kasseler Bahnhof ausstieg, kamen ihm erhebliche Zweifel, ob Kassel wirklich der richtige Ort für "the documenta" wäre. Die Stadt lag teilweise noch in Schutt und Asche...

Ein Teil der Ausstellung fand damals in den Ruinen des ausgebrannten »Fridericianum« statt. Die Kunstwerke wurden vor nackten Wänden präsentiert, knisternde Plastikvorhänge hingen an den Fenstern, die Beleuchtung erfolgte mittels im Boden angebrachter Scheinwerfer...

Das Ziel war es, die Bewohner des Dritten Reiches auf das Motto "Kunst für alle, um die geistige Freiheit zu fördern" einzustimmen. Nach dem für viele noch in Erinnerung gebliebenen staatlich verordneten Kunstverständnis keine leichte Aufgabe.

Für Weitere Informationen der darauf folgenden Ausstellungen möchte ich auf diese Homepage verweisen: »Geschichte der documenta«

Die documenta dauert übrigens immer genau 100 Tage.

Auch die Kirchen beteiligen sich in jedem Ausstellungsjahr mit einem eigenen Ausstellungsprogramm – nicht immer zur Freude der Original-Veranstalter. Dieses Kunstwerk hatte vor fünf Jahren für einigen Ärger gesorgt; der Streit wurde jedoch zugunsten der Kirche entschieden und das Werk darf weiterhin gezeigt werden:



»zum Teil 1 des Berichts«

Zitante 08.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

d14 - documenta in Kassel (Teil 1)

Liebe BesucherInnen der Zitantenseite,

am Wochenende 4. bis 6. August haben mir meine "Kinder" (d.h. meine Tochter und ihr Mann) die Gelegenheit geboten, mit ihnen gemeinsam die 14. documenta in Kassel zu besuchen. Ich war/bin dermaßen begeistert von dieser Veranstaltung, daß ich gerne einige Augenblicke, Kunstwerke, Impressionen, Installationen usw. mit euch teilen möchte.

Natürlich habe ich nicht alles gesehen, lediglich die Besichtigung einer kleinen Auswahl an Veranstaltungsorten und Werken war mir möglich – aber schon diese waren dermaßen beeindruckend, daß ich jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen möchte, sie sich anzusehen – und sei es nur virtuell...

»Die documenta 14 ist eine Übung der Zerbrechlichkeit...« – So beginnt der Text »Jenseits der künstlerischen Freiheit« auf der »offiziellen documenta-Seite«. Viele Kritiker bemängeln, daß der Besucher zwangsweise eine Kunsterziehung erhält. Und daß alles mit einem »erhobenem Zeigefinger« versehen ist. Und ja... Alles, was ich sah und über dessen Hintergedanke dazu ich aufgeklärt wurde, stellte eine Mahnung dar. Es hat mich nicht nur beeindruckt, sonder auch bedrückt. Einer Video-Sequenz konnte ich nur ca. 30 Sekunden folgen, bin danach in Tränen ausgebrochen und habe mich in den Armen meiner Tochter und des Liebsten ausgeweint...

Wenn ihr also mögt, könnt ihr meinen Bildern, Erklärungen und Gedanken in den nächsten Tagen folgen und natürlich auch gerne kommentieren. Die Beiträge werden in lockerer Folge, immer abends um 20h00 erscheinen.

Ich beginne jedoch mit einem Bild einer früheren documenta, und zwar der documenta IX in 1992. Ihr habt ein Bild davon bereits am Samstag im Tagesspruch gesehen: Es ist der »Himmelsstürmer«, eigentlich »Man walking to the sky«. Ich hatte das Foto zu meinem »Geburtstagsspruch an den Liebsten« ausgewählt, weil die Einladung zur documenta eigentlich ein Geburtstagsgeschenk der Kinder an ihn war:



Einige Informationen dazu gibt dieser Wikipedia-Eintrag.

Zitante 07.08.2017, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*In eigener Sache*

Update 30.05.2017 18h30:

Home, sweet home !

Das war eine lange Abwesenheit - ich erinnere mich nicht, jemals so lange pausiert zu haben.

Noch etwas wackelig bin ich auf den Beinen, aber das tut der Tätigkeit am PC ja keinen Abbruch. Der Tagesspruch und der Newsletter für morgen sind vorbereitet und eine wohltuende Ruhe macht sich in mir breit. Auf mein eigenes Bett freue ich mich gerade am meisten ;-)

"Die Macht der Gewohnheit
besteht oft in der Gewöhnung an ganz gewöhnliche Rituale:
Die Bewahrung des Bewährten."
~ © Gerhard Uhlenbruck ~
deutscher Immunologe und Aphoristiker, * 1929

Herzlichst,
eure Zitante
Christa


Update 30.05.2017 06h00:

Endlich!

Nach Eintreffen der letzten Befunde (bis auf einen) hatte ich gestern ein ausführliches Entlassungsgespräch mit dem Arzt meines Vertrauens - und ich darf heute nach Hause, wie freue ich mich!

Zu der Diagnose von letzter Woche gibt es noch eine weitere, deren Entwicklung dauerhaft beobachtet und behandelt werden muß. Mein Leben wird sich etwas verändern - was jedoch bleiben wird ist meine Leidenschaft: das Sammeln, Kategorisieren und Veröffentlichen von Gedanken, Notizen, Zitaten, Weisheiten, Aphorismen u.v.m. - Und mein Hobby: diese Leidenschaft mit euch zu teilen ;-) Auch darauf freue ich mich riesig!

Sobald ich zu Hause wieder eingerichtet bin, wird es ein letztes Update dieses Artikels geben - und dann geht es weiter mit der Zitantenseite.

Mein rückblickendes Motto lautet:

"Die Medizin ist eine große, weitverzweigte Wissenschaft.
Ein kleiner Teil davon heißt: die Heilkunst."
~ Otto Weiß ~
in Budapest geborener Musiker, lebte in Wien und wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Bis sehr bald,
eure Zitante
Christa


Update 27.05.2017 08h20:

Das Wochenende und die 2 letzten Infusionen des ersten Zyklus stehen an. Bisher vertrage ich das Wirkmitel sehr gut, nur minimale Nebenwirkungen machten sich bemerkbar.

Für Montag ist dann doch noch mal eine Untersuchung angeordnet - rein vorsorglich, sagte mir der Doc. Und ein weiterer Facharzt will mich nach den letzten Ergebnissen doch noch mal sprechen, das könnte möglicherweise aber erst am Dienstag stattfinden, so daß der wirklich endgültige Entlassungstermin für Mittwoch angepeilt ist. Hoffentlich, hoffentlich klappt das!

Nochmals ganz, ganz lieben Dank für Eure Anteilnahme - als Kommentar hier oder als tägliche "Begleitung" per eMail - es ist wunderbar, eine so tolle Gemeinde als Unterstützung auf meinem Weg zu haben.

Mein Motto für heute:
"Der Fisch braucht Wasser, um zu schwimmen,
der Mensch Gemeinschaft, um zu leben."
Weisheit aus China

Ein sonniges Wochenende wünsche ich euch,
bis bald,
eure Zitante
Christa


Update 25.05.2017 08h20:

Endlich, endlich... Seit gestern gibt es eine endgültige Diagnose!

Das Gute und unendlich Erleichternde: es ist nichts Bösartiges. Das weniger Gute: es ist nicht heilbar. Aber, so drückte sich der Doc aus: es ist kontrollierbar.

Eine Infusionstherapie ist eingeleitet. Sie dauert 5 Tage an, heute ist Tag 2, so daß ich voraussichtlich am Dienstag entlassen werde. Wegen der Nebenwirkungen ist es erforderlich, daß ich die ganze Zeit über unter ärztlicher Beobachtung bleibe. Und für die Zukunft ist alle 6-8 Wochen die Infusion zu wiederholen. Das ist unschön, aber ich werde es überleben. Im wahrsten Sinne...

Mein Motto für heute:
"Gott ordnet alles
in Weisheit und Kraft."
Heilige Hildegard von Bingen (zugeschrieben)

Einen schönen Tag wünsche ich euch,
bis bald,
eure Zitante
Christa


Update 22.05.2017 09h00:

Für heute stehen nochmals 2 Untersuchungen an - eine unangenehme und ein kleiner operativer Eingriff zu einer Probenahme. Das sind zunächst die letzten geplanten Untersuchungen.

Am Freitag liegen hoffentlich (!) dann alle Ergebnisse vor, damit es eine sichere Diagnose gibt und eine eventuell erforderliche Therapie eingeleitet werden kann.

Ich bin insgesamt nicht so gut drauf heute - das ist wohl üblich nach ein paar Tagen Krankenhausaufenthalt. Ich versuche darüber dankbar zu sein, daß alles Mögliche getan wird und auch die Ärzte sich bemühen, endlich Klarheit zu schaffen.

Mein Motto für heute:
"Freude ist die Gesundheit der Seele."
Aristoteles (zugeschrieben)

Einen schönen Tag wünsche ich euch,
bis bald,
eure Zitante
Christa


Update 19.05.2017 09h00:

"Die Welt wird klein, wenn man sie von einem Krankenhausfenster aus sieht" - das fiel mir gestern ein.
Für heute steht eine Untersuchung an, vor der ich Angst habe - noch mehr aber vor dem eventuellen Ergebnis. Das liegt aber erst am Mittwoch vor. Bis dahin ist mein Verbleib hier also gesichert.
Einen schönen Tag wünsche ich euch,
bis bald,
eure Zitante
Christa


Update 16.05.2017 18h35:

Auch für die heute noch angekommenen Wünsche ganz, ganz herzlichen Dank; sie haben mich alle sehr berührt!

Mein erster Tag hier war angefüllt mit vielen Formalitäten, aber auch eine erste Untersuchung hat stattgefunden. Es braucht noch einige, um der Sache auf die Spur zu kommen; ingesamt fühle ich mich gut betreut.

Bis bald,
eure Zitante
Christa


Update 15.05.2017 20h00:

Wow - ich bin überwältigt von dieser Resonanz - ganz lieben Dank für die zahlreichen Wünsche an dieser Stelle und per eMail - da kann ja gar nichts mehr schief gehen !
Bis hoffentlich sehr bald und liebe Grüße,
eure Zitante
Christa


Liebe Leserinnen und Leser,

möglicherweise wird es in den nächsten Tagen/Wochen ruhiger, wenn nicht sogar ganz still auf der Zitantenseite.

Am Dienstag, 16.05.2017, begebe ich mich zunächst für einige Tage ins Krankenhaus; sollte sich eine anschließende Therapie als erforderlich zeigen, werden es möglicherweise auch mehr als nur "ein paar Tage" werden.

Ich habe keine Ahnung, was mich genau erwartet - weder hinsichtlich einer Diagnose, noch einer Therapie, noch meinem Befinden - aber auch nicht in Bezug auf die technischen Möglichkeiten zur Fortführung der virtuellen Aktivitäten. Meinen Rechner werde ich dabei haben und auch alles Mögliche versuchen, diese Seite bzw. den Versand des täglichen Zitaten-Newsletters zu pflegen, muß aber zunächst alles auf mich zukommen lassen.

Zur Erkrankung und zu meinem Zustand möchte ich an diesem "öffentlichen" Ort nicht viel schreiben - persönliche Mails und Rückfragen werde ich jedoch mehr oder weniger ausführlich beantworten.

Dieser Beitrag wird im Laufe der Zeit immer wieder mit neuen Nachrichten gefüllt und auch zeitlich aktualisiert. Bis einschließlich Dienstagabend sind die Beiträge vorgebloggt - alles Weitere wird sich ergeben.

Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und hoffe auf eure Geduld und Treue,
herzlichst,
eure Zitante
Christa

Zitante 30.05.2017, 18.30 | (137/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Mal wieder unterwegs* - Rätselbild 5

Freizeit-Beitrag vom 01.11.2016 -

»Fortsetzung des Beitrags von gestern« ----> ...weiterlesen

Zitante 01.11.2016, 11.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
2019
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
Letzte Kommentare
Sophie:
sehr gut.
...mehr
Marianne:
Ich liebe Sonnenuntergänge am Meer und dein S
...mehr
Sandra:
Ein schöner Spruch, der so wie für mich gemac
...mehr
Helga Sievert-Rathjens:
Ein wunderschönes Bild, liebe Christa. Gerade
...mehr
Anne P.-D.:
Ich mag vor allem die untergehende Sonne am M
...mehr
Ulla I.:
Liebe Christa,danke dir für den Hinweis auf
...mehr
Ulla I.:
Paradox, aber die, die mit allen Wassern gewa
...mehr
Quer:
Oh ja, die Schönheit und vor allem die Liebe
...mehr
Helga Sievert-Rathjens:
@Christa - Das Verständnis fehlt mir. Ich kön
...mehr
Ulla I.:
Diejenigen, die andere gern von oben herab be
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum