Ausgewählter Beitrag

Ingun Spiecker-Verscharen, Spruch des Tages zum 11.08.2022

Was macht Bäume so sympathisch?
Sie haben das Harz am rechten Fleck!

(aus einem Manuskript)
~ © Ingun Spiecker-Verscharen ~

deutsche Autorin und Laienlyrikerin; * 1956



Bildquelle: AnjaGh/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 11.08.2022, 00.10

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Marianne

Liebe Christa,
auch bei mir kamen Erinnerungen aus der Kindheit, wo wir uns ja viel im Freien aufhielten.
Große Kastanienbäume sind für mich noch präsent, die herrlichen Schatten spendeten.
Danke für Deine Beschreibung, ich fühlte mich mitgenommen in diese herrliche Allee.
Was daraus geworden ist, finde ich traurig.

Zum Glück gibt es in unserer Nähe ein kleines Wäldchen, in dem wir oft spazierengehen und die Veränderungen der verschiedenen Jahreszeiten miterleben dürfen. Ich hoffe so sehr, dass wir bald mit Regen gesegnet werden, damit die Natur aufatmen kann.

Liebe Samstagsgrüße
Marianne

vom 13.08.2022, 13.44
2. von Helga F.

Und dazu sind sie die besten Klimaanlagen, die wir hoffentlich noch lange haben....

vom 12.08.2022, 22.53
1. von Marianne

Und sie können noch viel mehr: Sie erzeugen Sauerstoff, den wir zum Überleben brauchen.
Sie strahlen für mich Kraft und Ruhe aus, vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit, wenn ich unter ihrem Dach verweile. Bäume sollen eine heilende Wirkung auf unser Immunsystem haben, und auch ihr Duft ist angenehm, was bei einem Waldspaziergang spürbar ist (Doktor Wald).
Traurig finde ich die Tatsache, dass unsere grüne Lunge der Erde (Amazonas) weiter abgeholzt wird. Es ist höchste Zeit zu handeln und diese Umweltzerstörung zu stoppen.

Naturverbundene Grüße
Marianne

vom 11.08.2022, 12.56
Antwort von Zitante:

Ich erinnere mich an meine Kinderzeit (vom 4. bis 9. Lebensjahr), wo ich den Dorfkindergarten und anschließend die Dorfschule besuchte: Der Weg dorthin führte durch eine Allee mit mächtigen Kastanien und Buchen. Der Schatten, den diese Bäume an heißen Sommertagen spendeten. Das Dach, das sie im Winter gegen heftige Schneefälle bildeten. Den Regen, den sie im Frühjahr und Herbst abhielten. Und der Duft nach solchen Regenfällen – ich habe ihn noch heute in der Nase.
Ein Paradies für alle dort lebenden Tiere. Die Kastanien und Bucheckern die wir Schulkinder einsammelten, um sie an die Bauern mit Viehwirtschaft gegen ein Taschengeld abzugeben. Und so viele weitere Erinnerungen...
Als ich vor einigen Jahren diesen Ort wieder aufsuchte war ich entsetzt von dem Kahlschlag entlang der Allee. Aus Sicherheitsgründen, wurde gesagt, die Bäume waren so alt, daß die Äste selbst bei geringem Wind abbrachen und herunterfielen, die darunter wandelnden Menschen gefährdeten.
Danke für diese angestoßene Erinnerung, liebe Marianne!
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Die Langsamen der Erkenntnis meinen, die Langsamkeit gehöre zur Erkenntnis.

~ Friedrich W. Nietzsche ~
(1844-1900)


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