(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
Letzte Kommentare
quersatzein:Das ist herrlich schräg in Wort und Bild und
...
mehr Hans Dieter Stierl:Ich liebe sinnvolle und Sprüche zum Anregen
...
mehr Gudrun Zydek:Diese Aussage trifft den Kern menschlichen Zu
...
mehr Anne:Das war wohl schon immer so - seit Menschen e
...
mehr Gudrun Zydek:Dieser Spruch brachte mich zum Lachen! Einfac
...
mehr quersatzein:Frohe, unbeschwerte Ostertage wünsche ich di
...
mehr Anne:Liebe Christa, ich wünsche Dir frohsinnige O
...
mehr Helmut Peters :Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...
mehr Marianne:Ob wir jemals alle kennenlernen werden?Farben
...
mehr Marianne:Kann unter Umständen schön, aber auch beän
...
mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum
@ Christa
Liebe Christa,
du hast natürlich recht, und es ist unbestritten: Die Fehlkonstruktion mit einem zusätzlichen (ursprünglich nicht geplanten) Kanonendeck machten die Vasa von vornherein seeuntauglich. Das war die Hauptursache ihres Untergangs. Der geringe Ballast war nur ein zusätzlicher Faktor, der zum besonders schnellen Untergang noch im Hafenbecken führte. Das habe ich in Gesprächen mit Kollegen, die viel mit der Konservierung der Vasa zu tun haben, erfahren. Vielleicht wird das auch im Vasa-Museum erklärt. Der Ballast sollte erst im nächsten Hafen zusammen mit der schweren Ausrüstung und Kriegsgerät ergänzt werden. Auf deine Anfrage hin habe ich ein wenig im Internet gesucht und fand unter
Hier klicken die folgende Erläuterung:
„Ballast: Mit zunehmendem Ballast erhöht sich die Stabilität. Die Vasa hatte nur 120 t Ballast geladen. Möglich wäre die Ladung von 190 t Ballast gewesen, jedoch hätte dies bei einem Seitenwind von 6 m/sec (mäßige Brise) zum Kentern geführt. Die Vasa hätte mindestens 250 t Ballast laden müssen, um einigermaßen stabil zu sein.“
Es ist ganz schön paradox, dass gerade ein Paradebeispiel für Missmanagement und Versagen jetzt ein Touristenmagnet geworden ist und Schwedens Ruhm mehrt. Die künstlerische Gestaltung des Schiffes ist indes wirklich sehr schön.
Mit herzlichen Grüßen
O. Fee
vom 20.05.2018, 21.49
Danke für diesen Link, O. Fee, die Datei erklärt die Umstände, die zur Katastrophe führten, sehr gut.
Herzliche Grüße zurück!