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Tag: Yoshida Kenkô

Yoshida Kenkô

Wenn ich so das Treiben der Menschen beobachte, erscheint es mir ähnlich,
wie wenn einer an einem Frühlingstage einen Buddha aus Schnee machte und sich
nun anschickt, denselben mit Gold, Silber und Edelsteinen zu zieren und ihm eine Pagode zu bauen.
Wird wohl der Buddha warten, bis alle Anstalten getroffen sind?
So betreiben die Menschen unter viel Erwartung eine Menge Dinge,
da sie ihr Leben sicher zu haben glauben, während es doch
gleich dem Schnee von unten her zerschmilzt.

(aus: »Aufzeichnungen in Mußestunden«; zitiert in: Die japanische Literatur, Band 14 [1929])
~ Yoshida Kenkô ~, eigentlich Urabe no Kaneyoshi
japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch; lebte um 1283-1350

Zitante 01.06.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Yoshida Kenkô

Erscheinung und Wesen
sind nicht voneinander zu trennen.

(aus: »Aufzeichnungen aus Mußestunden«)
~ Yoshida Kenkô ~, eigentlich Urabe no Kaneyoshi
japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch; lebte um 1283-1350

Zitante 10.06.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Yoshida Kenkô, Spruch des Tages zum 10.06.2018

Vollständigkeit ist von Übel.
Das noch Ungetane liegen lassen, wie es ist,
das mutet an und gibt der Seele Luft.

(aus: »Aufzeichnungen in Mußestunden«)
~ Yoshida Kenkô ~, eigentlich Urabe no Kaneyoshi
japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch; lebte um 1283-1350

(die eCard-Funktion wird zur Zeit nicht bereitgestellt)

Bildquelle: shilmar/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 10.06.2018, 00.05 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Yoshida Kenkô

Wer alles, woran sein Herz hängt,
mit gleicher Liebe pflegt,
wird es niemals zu etwas bringen.

(Aufzeichnungen in Mußestunden)
~ Yoshida Kenkô ~, eigentlich Urabe no Kaneyoshi
japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch; lebte um 1283-1350

Zitante 17.07.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Yoshida Kenkô

Ein Mann, der das Bogenschießen lernte, stellte sich einmal mit zwei Pfeilen vor der Zielscheibe auf.
Darauf wies ihn sein Lehrer zurecht:
"Anfänger dürfen nie über zwei Pfeile auf einmal verfügen; sie verlassen sich sonst auf den zweiten
und gehen sorglos mit dem ersten um. Sie sollten lieber davon überzeugt sein, daß die ganze Entscheidung
von dem einen Pfeil abhängt, den sie gerade aufgelegt haben."

(zugeschrieben)
~ Yoshida Kenkô ~, eigentlich Urabe no Kaneyoshi
japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch; lebte um 1283-1350

Zitante 07.06.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Das ist also keine wahre Freundschaft, dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist.

~ Cicero ~
(106-43 v.Chr.)


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