Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Otto Ernst

*Otto Ernst*

Schwerer als auf anderen Zeiten der schwarze Tod,
lastet auf unserem Zeitalter die Seuche des grellen Lebens.
Es ist die ansteckende, hartnäckige, tragikomische Krankheit,
die man Nervosität nennt.

(aus seinen Werken)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 07.10.2017, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Von der Freude der Kindheit und Jugend
ernährt sich unser ganzes Leben.

(zugeschrieben)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 22.08.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Zu den verheerendsten Irrtümern der überregen Menschheit von heute gehört die Meinung,
daß ein thätiger Mensch überall mitarbeiten müsse und daß der Ernst des Lebens
niemals weniger von uns verlange als das Leben.

(aus: »Die Gemeinschaft der Brüder vom geruhigen Leben«)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 01.10.2016, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Das ist ein Mann! Soll er etwas Rechtes tun,
So hält er's 'jetzt noch nicht für opportun',
Und hilft ihm keine Ausflucht dran vorüber,
So stellt er sich 'sympathisch – gegenüber'.

(aus: »Sankt Yoricks Glockenspiel«)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 03.08.2016, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Der Weltenherr hat uns einen herrlichen Bissen in die Wolken gehängt:
"Das reine Glück".
Wenn wir glauben, es erschnappt zu haben,
zieht er es höher hinauf, immer höher, bis in die Sterne.

(zugeschrieben)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 02.08.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Menschenfreude ist
so ergreifend wie Menschenleid.

(aus: »Vom grüngoldnen Baum«)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller; 1862-1926

Zitante 04.12.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Schande ist Menschenurteil,
und Menschen haben kein Recht zum Urteil.
Wer aber wirklich seine Schande verdient hat,
der war schon lange vorher unglücklich.

(aus: »Frieden und Freude«)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 28.09.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Tägliche Austern schmecken entweder
genau so wie tägliches Rindfleisch - oder schlechter,
und der Schlaf, das 'nährendste Gericht am Tisch des Lebens',
pflegt über einer gewissen Steuerstufe an Qualität einzubüßen.

(aus: »Aus Herkules Meiers Traumwinkel«)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller; 1862-1926

Zitante 27.09.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Otto Ernst*

Denn wenn auch ein gewisses Quantum erlittenen Unrechts zur täglichen Würze des Lebens gehört
und die Menschheit zur Beschaffung dieses Gewürzes eine Versicherung auf Gegenseitigkeit geschlossen hat –
ein Unrecht mit Widerhaken soll man nicht verschlucken.

(zugeschrieben)
~ Otto Ernst ~, eigentlich Otto Ernst Schmidt
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862-1926

Zitante 06.09.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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