Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Karl Kraus

Karl Kraus

Die Völker Europas dürften nachher gezwungen sein,
ihre heiligsten Güter aus Asien zu beziehen.

(aus: »Nachts« [Aphorismen, 1924])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 21.11.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus, Spruch des Tages zum 15.07.2025

Fürs Leben gern wüßt' ich:
was fangen die vielen Leute nur
mit dem erweiterten Horizont an?

(aus: »Pro domo et mundo« [1912])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Bildquelle: MAILAI/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 15.07.2025, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Karl Kraus

Das ist noch immer nicht die richtige Einsamkeit,
in der man mit sich beschäftigt ist.

(aus: Die Fackel« (Heft 275,29) [1909])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 13.06.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus

Der gebildete Mann ist nie
mit dem Vorsatz befaßt, keinen Gedanken zu haben,
sondern es gelingt ihm, ehe er sich dazu entschließt.

(aus: Die Fackel« (Heft 360,10) [1912])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 27.01.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus

Den Leuten ein X für ein U vormachen –
wo ist die Zeitung, die diesen Druckfehler zugibt?

(aus: »Die Fackel«, Heft 256,32 [1908])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 02.11.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus, Spruch des Tages zum 12.07.2024

Krieg ist zuerst die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird,
hierauf die Erwartung, dass es dem andern schlechter gehen wird,
dann die Genugtuung, dass es dem andern auch nicht besser geht,
und hernach die Überraschung, dass es beiden schlechter geht.

(aus: »Die Fackel«, Heft 462,174 [1917])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936



Zitante 12.07.2024, 00.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Karl Kraus

Die gefährlichsten Literaten sind die,
welche ein gutes Gedächtnis aller Verantwortung enthebt.
Sie können nichts dafür und nichts dagegen,
daß ihnen etwas angeflogen kommt.
Da ist mir ein ehrlicher Plagiator schon lieber.

(aus: »Die Fackel, Heft 266, 25 [1908]«)
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 04.07.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus

Schein
hat mehr Buchstaben als Sein.

(aus: »Pro domo et mundo«)
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 14.02.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus, Spruch des Tages zum 10.10.2023

Diplomatie ist ein Schachspiel,
bei dem die Völker matt gesetzt werden.

(aus: »Die Fackel, Heft 460, 160 [1915]«)
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936



Zitante 10.10.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karl Kraus

Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt.
Es müssen auch leere Sessel herumstehen.
Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt,
verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur.
Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.

(aus: »Die Fackel«, Heft 326, 40 [1911])
~ Karl Kraus ~

österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker
und scharfer Kritiker der Presse; 1874-1936

Zitante 30.09.2023, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

(Für die Suche nach Autoren
bitte die "Autorenliste" in der
oberen Navigationsleiste nutzen)
2026
<<< März >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
O lerne denken mit dem Herzen, Und lerne fühlen mit dem Geist.

~ Theodor Fontane ~
(1819-1898)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Helmut Peters :
Auf den richtigen Moment zu warten, dafür fe
...mehr
Marianne:
Ob wir jemals alle kennenlernen werden?Farben
...mehr
Marianne:
Kann unter Umständen schön, aber auch beän
...mehr
Marianne:
Ausdrucksstarke Worte und das Bild dazu finde
...mehr
hanspeter rings:
Super, vielen Dank!
...mehr
quersatzein:
Das ist ein Aphorismus, der beeindruckt und z
...mehr
Anne:
Ganz schön überheblich! Aber als Tochter ei
...mehr
Marianne:
Schön geschrieben.Liebe Grüsse, Marianne
...mehr
quersatzein:
Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein, gan
...mehr
Marianne:
Geniales Bild zum Spruch?.Liebe Grüsse, Mari
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum