Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Georg Trakl

Georg Trakl

Indes die Bäume blühen zur Nacht,
daß sich des Todes Antlitz hülle,
in ihrer Schönheit flimmernden Fülle
die Tote tiefer träumen macht.

(aus dem Gedicht »St.-Peters-Friedhof«)
~ Georg Trakl ~
österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914

(Das komplette Gedicht zum Nachlesen)

Zitante 03.02.2019, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Trakl

Am Abend,
wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg ich der Vögel
wundervollen Flügen.

(aus dem Gedicht »Verfall«)
~ Georg Trakl ~
österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914

Zitante 03.02.2018, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Trakl

Es ist die Seele
ein Fremdes auf Erden.

(Aus dem Gedicht: »Frühling der Seele«)
~ Georg Trakl ~
österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914

Zitante 11.04.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Trakl

Heute ist diese Vision der Wirklichkeit wieder in Nichts versunken,
ferne sind mir die Dinge, ferner noch ihre Stimmen,
und ich lausche, ganz beseeltes Ohr, wieder auf die Melodien, die in mir sind,
und mein beschwingtes Auge träumt wieder seine Bilder,
die schöner sind als alle Wirklichkeit!

(aus seinen Werken)
~ Georg Trakl ~
österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914

Zitante 02.07.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Trakl

Gefühl in den Augenblicken totenähnlichen Seins:
Alle Menschen sind der Liebe wert.

(aus: »Dichtungen und Briefe«, hrsg. von Walther Killy und Hans Szklenar, Otto Müller Verlag, Salzburg 1969, Bd. 1, S. 463 )
~ Georg Trakl ~

österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914



(mit Dank an »@trakl100« für Übermittlung des korrekten Zitats mit ausführlicher Quellenangabe)

Zitante 01.02.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Trakl

Groß sind die Städte aufgebaut
Und steinern in der Ebene;
Aber es folgt der Heimatlose
Mit offener Stirne dem Wind,
Den Bäumen am Hügel…

(zugeschrieben)
~ Georg Trakl ~
österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus; 1887-1914

Zitante 04.01.2016, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst.

~ Jeremias Gotthelf ~
(1797-1854)


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Das Zitat stammt aus einem Tagebucheintrag vo
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Ein wunderbares Spruchbild, danke.Gerade klin
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Schneeglöckchen
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Das Spruchbild ist wunderschön!Welch eine un
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Das ist wohl wahr: Die Wälder, die Natur, si
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