Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Georg Skrypzak

Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 03.12.2015

Je aufgeschlossener man wird,
je größer ist das Erschrecken darüber,
was alles verschlossen bleibt.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023


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Zitante 03.12.2015, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Georg Skrypzak

Das Wesen der Dinge: Verwesung.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 02.12.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Charme als Schutzfilm
nie zu dick auftragen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 02.11.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Die Armseligkeit der Mächtigen
besteht im Verlust der Erfahrung ihrer Ohnmacht.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 19.10.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Demokraten glauben, die Deutungshoheit läge bei den Gewählten.
Was aber ist mit den Auserwählten?

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 02.10.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Nicht, dass wir verschlafen, sondern
was wir verschlafen ist entscheidend.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 26.08.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Die Moderne erfand eine ganz neue Mathematik,
eine die mit menschlichen Werten rechnet.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 21.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak, deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler und Zeichner, 1946 (Biographie)


Georg Skrypzak

deutscher Aphoristiker, Restaurator,
Maler, Zeichner und Satiriker

* 10.02.1946 (Bremen)
† 25.07.2023


Zu den Texten von Georg Skrypzak auf der Zitantenseite

Selbstportrait (laviert mit der Löschtaste)

Geboren am 10.02.1946 in Bremen. Aufgewachsen in der Familie eines selbständigen Malermeisters mit künstlerischer (Aus)Bildung und außerordentlicher Skepsis gegenüber allen politisch-bürokratischen Heilsversprechungen. Zwei Geschwister. 1964 Schulschluß. (Mittlere Reife nannte man das damals - mittel reif - also halb gar…) Einige Irr- und Umwege in den Maschinenbau und die Fotografie. Nach kurzer Findungsphase Lehre im väterlichen Malereibetrieb - fruchtbarer Generationskonflikt. (Nebenbei Schlagzeuger in verschiedenen Jazzbands - von Oldtime bis Free Jazz. Fan u.a. von Thelonious Monk, Charlie Parker, John Coltrane, Milt Jakson etc.) 1969/70 Mitarbeit in einer Regensburger Restaurierungswerkstatt. (Gemälde, Skulptur, Wandmalerei, Kircheninventar, Fassung, Vergoldung, Stuck,) 1971/72 Fachschulbesuch und Meisterprüfung in Hamburg. Anschließend eigene Restaurierungswerkstatt in Bremen. Studium der freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 1974 "steuerliche Anerkennung als freischaffender Künstler!" Seit 1978 Wohnsitz und Werkstatt in Berne, Wesermarsch. Heirat, zwei Kinder. 1980 Gründungsmitglied des DVfR (Deutscher Verband freiberuflicher Restauratoren). Ausstellung von Zeichnungen in Oldenburg und Bremerhaven. Mitarbeit an einer Fachzeitschrift. Veröffentlichung von Beiträgen und Karikaturen zu Problemen der Denkmalpflege und Restaurierung. Fachbuchbeiträge. Mitglied im VDR (Verband der Restauratoren.) Von 1990 an 12 Jahre Gast (und Hörer) bei Ivan Illich (Uni-Bremen).

Wegen chronischer Oblomowerei (und anderweitiger Verpflichtungen - z.B. auch dem Mammon zu dienen) reicht es literarisch "nur" zu modernen Kuriositäten - zum Aphorismus und zur Satire. (Die Masse ist gegen mich, vor allem in meinem Übergewicht. Und: Als Satiriker lache ich schließlich nicht zu meinem eigenen Vergnügen!) Im übrigen halte ich mich gerne an Tatorten auf und nur widerstrebend in Denkräumen. (Diese kleinen Grauen Zellen sind mir zu eng...)

Über meine Perspektiven kann ich nicht viel sagen, über meine Fluchtpunkte schon – (z.B. über Egon Friedell, Alfred Polgar, Karl Valentin, Helmuth Qualtinger oder Ivan Illich - "aber das sind andere Geschichten" …)

Zitante 31.07.2015, 00.00 | PL

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Man muß eine Aufgabe vor sich sehen, und nicht ein geruhsames Leben.

~ Lew N. Tolstoi ~
(1828-1910)


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