Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sonntagsantwort

*Sonntagsantwort Nr. 13*


(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage von letzter Woche lautete:
»Wann warst du zuletzt im Kino?«

Da brauch ich nicht lange überlegen: das war im Januar 1998.

Als der Film "Titanic" in die deutschen Kinos kam hatte ich keinen größeren Spielfilm-Wunsch als diesen. Nicht wegen der Schauspieler, nicht wegen der eingewobenen Liebesgeschichte, sondern weil es hieß, daß der Regisseur sich genauestens an die Fakten gehalten habe. Bis auf die Knöpfe der Uniformen der Besatzung haargenau, so hieß es. Es interessierte mich sehr, wie genau es zu diesem tragischen Unglück kam, diese Aneinanderreihung der Umstände, die Entscheidungen der Crew, die Konstruktionsfehler usw. usw.

Leider konnte ich den Film nicht genießen. Die damals noch sehr junge 3-D-Technik hat mich regelrecht krank gemacht. Nur aus Rücksicht auf die Menschen, die mich begleiteten, bin ich sitzen geblieben und habe das Drama ertragen. Die viel zu laute Musik tat das ihrige dazu – ich bin sehr geräuschempfindlich, habe auch eine Störung im Innenohr, es war alles für mich unerträglich bis an die Grenzen...

Das war mir eine solche Lehre, daß ich danach nicht wieder ins Kino gegangen bin. Die Technik hat sich zudem noch weiterentwickelt und ich könnte Filme auf einer Großleinwand, zumal wenn es schnelle Bewegungsabläufe, schnelle Kameraschwenks, kurze Filmschnitte usw. gibt, nicht ertragen. Sogar bei den bewußt kleingehaltenen Fernseher hier zu Hause schalte ich um, wenn es zu "rasant" wird.

Ich bin gespannt auf weitere Antworten auf Sandras Frage und stelle gleich meine Frage für den kommenden Sonntag:

Führst Du ein Tagebuch?

Einen guten Start in eine neue Woche wünsche ich euch!

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Zitante 19.05.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 8*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 07.04.2019 lautete: »Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit?«

Zunächst einmal: Ich freue mich schon jetzt auf das erste Jahr, wo die Uhren gar nicht mehr oder nur noch 1 mal umgestellt werden!

Je älter ich werde, um so mehr Probleme bereitet mir diese Umstellung des Biorhythmus, das ist immer wieder wie so ein kleiner Jetlag. Und ich kann mir vorstellen, daß es mit zunehmendem Alter noch schwieriger wird.

Für mich persönlich wäre die immerwährende Winterzeit (das ist ja die eigentliche "Normalzeit") am angenehmsten. Als Frühzubettgeherin ist mir das frühere Dunkelwerden am Abend viel angenehmer. Oftmals denke ich zu Sommerzeiten: "Es ist ja noch so hell, Du kannst doch noch nicht ins Bett gehen!". Wenn ich die Schlafenszeit deshalb nach hinten verlege, bin ich morgens nicht zu gebrauchen…

Ich habe übrigens mal nachgerechnet: Seit meiner Geburt verbrachte ich 612 Monate in der Normalzeit und knappe 196 in der Sommerzeit ;-) – eventuell ist mein Empfinden deshalb reine Gewohnheit?

Zum "Mainstream" gehöre ich mit meinem Wunsch bestimmt nicht; ich akzeptiere natürlich wenn anders entschieden wird. Hauptsache, dieses Vor- und Zurück entfällt bald!

Einen guten Start in die sommerzeitliche Woche wünsche ich euch!

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Nachtrag: Sandras Frage für den kommenden Sonntag lautet:
Welche ist deine Lieblingsjahreszeit?

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Zitante 14.04.2019, 20.00 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 6*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Meine Frage vom 24.03.2019 lautete: »Was erwartest Du/wünschst Du Dir für Deine Zukunft?«

Allem voran wünsche ich mir natürlich Gesundheit (wer nicht?). Wobei ich wesentlich mehr Angst vor einer Demenz als vor einer organischen Erkrankung habe.

Die Gesundheit brauche ich, um noch eine möglichst lange Zeit mit meinem Liebsten verbringen zu können. Die Zeit seit unserem Kennenlernen ist die schönste meines Lebens. Mit ihm möchte ich nämlich auch noch einige Reisen unternehmen, wobei wir beide auf einen möglichst "sanften" Tourismus setzen: Keine Flug- und Kreuzfahrtreisen auf Riesendampfern. Wir bleiben entweder hier im Lande oder aber reisen innerhalb Europas, möglichst in Nachbarländer – das ist uns weit genug. Das (neben vielen anderen Maßnahmen) ist ein kleiner Beitrag zur Schonung von Umwelt und Natur. Das liegt mir sehr am Herzen.

Ich würde mir wünschen, noch möglichst lange virtuell präsent sein zu dürfen. Das ist m.E. bei der rasanten technischen Entwicklung nicht selbstverständlich; bei jedem Update einer Hard- oder Software stellt sich mir die Frage: Wirst Du das noch schaffen?

Und, parallel dazu, die Befürchtung: Wohin führt diese Entwicklung? Wie, warum und von wem wirst Du mittlerweile 'überwacht'? Sind die vielen Maßnahmen, die ich zum Selbstschutz ergreife, überhaupt ausreichend bzw. effektiv?

Das Internet war, als ich zu Anfang damit Kontakt hatte, ein so schöner Ort. Es wurden Kontakte geknüpft, die nachher auch im realen Leben fortgesetzt wurden – das bröckelt mehr und mehr. Auch andere Entwicklungen, die ich im www beobachte, werden immer aggressiver, intoleranter, verständnisloser. Ein sachliches und tolerantes Diskutieren wird immer unwahrscheinlicher. Ich schreibe das der zunehmenden Kommerzialisierung zu; nur das, was man zu Geld machen kann, ist wichtig. Datensammeln um jeden Preis, Privatsphäre adé...

Privat und werbefrei geführte Internetseiten sind mir deshalb immer angenehmer. Ich wünschte mir mehr davon!

Ich bin nun gespannt auf Sandras Frage für den kommenden Sonntag und wünsche allen LeserInnen, daß sie auf keinen Aprilscherz reinfallen,
bis bald!

Nachtrag: Sandras Frage für den kommenden Sonntag lautet:
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

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Zitante 31.03.2019, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Sonntagsantwort Nr. 5*

(Ein Projekt von »Sandra« und mir)

Sandras Frage vom 17.03.2019 lautete:
Wie oft bist du schon umgezogen?

Ich habe bereits kurz nach der Fragestellung angefangen, mir Stichpunkte aufzuschreiben und bin mir trotzdem nicht ganz sicher, ob ich all meine Lebensstationen erfaßt habe. Aber es dürfte nahezu komplett sein:

1954: von Düsseldorf nach Belgien, mit meinen Eltern (Station 1, »Flandern«)



ca. 1960: ins Nachbardorf, Haus mit eigenem Garten, mit meinen Eltern (Station 2, Flandern)
ca. 1962: in ein ca. 50 km vom Wohnort entfernten Internat (Station 3, Flandern)
ca. 1964: vom Internat in eine mir völlig unbekannte Stadt, zu meiner Mutti mit ihrem neuen Lebensgefährten (Station 4, Flandern)
ca. 1966: mit Mutti und ihrem Lebensgefährten in eine Wohnung, gehörig zum gepachteten Hotel/Restaurant (Station 5, »Wallonie«)
ca. 1968: mit Mutti und Stiefvater in eigenem Hotel/Restaurant; ich durfte dort ein Hotelzimmer bewohnen (Station 6, Wallonien, weitere Stationen wieder in Deutschland)
1969: Back to the roots… alleine zurück nach Düsseldorf, in das Mietshaus, wo ich mit den Eltern und Großeltern von der Geburt bis 1954 wohnte, dort ein eigen gemietetes Zimmer auf dem Dachboden
1970: alleine nach Remscheid, eine eigene 2-Zimmer-Wohnung, mein späterer Mann war allerdings auch oft dort
1971: Remscheid, erste eheliche Wohnung
1976: wieder alleine, kleine Einliegerwohnung in Remscheid, ein Jahr später Geburt meiner Tochter
1979: Vorort von Wesel, mit Kind in das Elternhaus meines späteren 2. Ehemannes
1984: eine Straße weiter, mit Kind und Mann in gekauftes Einfamilienhaus
1995: wieder alleine, mit Kind in gemietete Wohnung (Erstbezug in 6-Familienhaus)
Ende 1997/Anfang 1998: angekommen. Hier.


Und nun meine Frage für den kommenden Sonntag:
Nach all den Ausflügen in die Vergangenheit würde ich gerne wisse: Was erwartest Du/wünschst Du Dir für Deine Zukunft?

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Zitante 24.03.2019, 20.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

*Aktuelles, Sonntagsantwort*


Die Sonntagsantwort Nr. 4
ist seit Sonntagabend in der Rubrik »Freizeit« zu lesen

Zitante 20.03.2019, 06.00 | PL

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