Ausgewählter Beitrag

Michael Rumpf, Spruch des Tages zum 22.09.2021

Glücklich zu sein ist die eleganteste Art,
nicht zur Last zu fallen.
Es gehört daher zu den moralischen Pflichten.

(aus: »Was nützt es, wenn ein Chamäleon Farbe bekennt?« – Aphorismen)
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948



Bildquelle: stevepb/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 22.09.2021, 00.10

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Marianne

Als ich den Spruch las, dachte ich: Glück als moralische Pflicht? Hmm... und auch das "zur Last fallen" in Verbindung mit Glück, irgendwie sträubt sich etwas in mir. Ich vermute, es ist als Gedankenanstoß gemeint, der auf die provokante Art daher kommt?

Liebe Grüße
Marianne



vom 22.09.2021, 14.44
Antwort von Zitante:

Ich war auch ganz gespannt, wie der Spruch ankommen würde.
Hat man nicht manchmal das Gefühl, diese "moralische Pflicht" wird einem auferlegt? Das gilt in vielen Bereichen. So nach dem Motto: Dir geht es doch gut, nu mecker mal nicht so rum...
Ja, provozieren will der Text bestimmt auch, provozieren dazu, mal nachzudenken – und das ist angekommen oder?
Liebe Grüße zu Dir.
1. von Quer

Dieser Gedanke, der sehr zynisch daher kommt, enthält doch so viel traurige Wahrheit, dass einem schwindlig werden könnte. Glück als Pflicht: Weit sind wir nicht entfernt von dieser Weltanschauung.
Liebe Grüsse in die Runde,
Brigitte

vom 22.09.2021, 10.28
Antwort von Zitante:

Genau so empfand ich das auch, Brigitte.
Es ist mir manchmal auch so, als müßte ich mich entschuldigen, für etwas, was ich alters- oder gesundheitsbedingt nicht mehr erbringen kann; da hält man schon man leicht den Mund und tut so, als wäre alles OK.
Sarkasmus ist im Spruch bestimmt enthalten.
Liebe Grüße retour.
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Was unsere Seele am schnellsten und schlimmsten abnützt, das ist: Verzeihen ohne zu vergessen.

~ Arthur Schnitzler ~
(1862-1931)


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