Ausgewählter Beitrag

*Sonntagsantwort Nr. 1*

Bei meinem täglichem Rundgang durch die Bloggerwelt fiel mir immer wieder ein Projekt auf, bei dem auf eine Vielzahl vordefinierter Fragen geantwortet wird. Es ist immer wieder interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich die Antworten zu ein und derselben Frage sein können.

Per Zufall kam ich mit

»Sandra«


darüber ins Gespräch und nach und nach entwickelte sich der Gedanke, uns gegenseitig selbst formulierte Fragen zu stellen und in unseren Blogs darauf zu antworten. Wir vereinbarten, das alles ganz locker anzugehen, die Antworten dürfen ganz kurz wie auch sehr ausführlich ausfallen, je nachdem, wie sie uns berühren und wie viel wir von uns selbst damit preisgeben wollen.

Heute ist Start des Projektes, Sandra hat die erste Frage gestellt und wir beantworten sie beide an diesem Tag. Am Ende meiner Antwort stelle ich dann die nächste Frage, die wir nächsten Sonntag beantworten werden, und das dann immer hin und her.

Wer sich an diesem Projekt beteiligen möchte, kann sich gerne anschließen und mitmachen, ganz locker, regelmäßig oder auch nur dann und wann. Mitmach- oder Linklisten werden wir nicht führen; wer keinen eigenen Blog hat, kann auch gerne in den Kommentarfeldern unserer Blogs am Projekt teilnehmen, Worte und Gedanken zur gestellten Frage schreiben. In beiden Fällen freuen wir uns über das Interesse.

Wer weitere Fragen zum Projekt hat: einfach nachfragen!

Jetzt aber zur Sache: Die erste Frage von Sandra lautet:
Was wolltest du mal werden und hat's geklappt?

Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnere, war: Dolmetscherin. Und, wenn ich meinem Opa davon erzählte, sagte er immer: "Doll bist Du ja schon, Metzgerin mußt Du noch werden" ;-)

Leider hatten meine Mutter und mein Stiefvater da ganz andere Vorstellungen, was ich werden sollte. Sie führten einen Hotel- und Restaurantbetrieb und ihr Wunsch war natürlich, daß ich den später einmal übernehmen sollte. Sie schickten mich deshalb zur Hotelfachschule nach Lüttich, wo ich mich absolut nicht wohlgefühlt habe. Zumindest konnte ich ihnen abringen, eine Sprachenschule im Abendunterricht zu besuchen, das habe ich allerdings nicht lange durchgehalten, viel zu oft mußte ich den Unterricht absagen, weil meine Hilfe im elterlichen Betrieb gefragt war.

Dadurch jedoch, daß ich mehrsprachig aufgewachsen bin (eine deutsche Schule habe ich jedoch nie besucht), konnte ich diese Fähigkeit später im Berufsleben immer wieder nutzen und habe mich autodidaktisch weitergebildet. Zur Ausübung einer Dolmetschertätigkeit (die, im Gegensatz zur Übersetzertätigkeit, die Übertragung gesprochener Worte in Echtzeit definiert) ist es jedoch nie gekommen, übersetzt habe ich jedoch einige Texte, sowohl als Angestellte in diversen Unternehmen als auch später bei meiner selbständigen Tätigkeit.

Von der Ausbildung in der Hotelfachschule habe ich allerdings auch immer wieder profitiert, sowohl in der Küche als auch bei der Bewirtung von Gästen…

Meine Frage für die nächste Woche lautet:
Was ist Dir eine tägliche Freude?
.

Zitante 24.02.2019, 20.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

6. von Helga Sievert-Rathjens

Was ist mir eine tägliche Freude?
Die langen, oder auch mal kürzeren, Spaziergänge mit meiner Hündin Emma.
Wir wohnen hier auf dem Dorf in der Südheide und die Landschaft ist sehr
vielseitig. Wald, Feld, kleine Heidestücke, ein See. Wenn ich die Freude von
Emma sehe, geht mir immer wieder das Herz auf und das täglich. Ich selber
kann dabei gut abschalten, die Natur nebenbei genießen und mich an all den
Tieren erfreuen, Vögel, Insekten, Rehe, Hasen usw. Ein Traum für einen
Menschen der sein Leben in HH verlebt hat.

vom 03.03.2019, 12.56
5. von Anne Seltmann

Guten Morgen liebe Christa!

Mein Beitrag zu deiner Frage "Was ist dir eine tägliche Freude?" ist fertig.
Wenn du lesen magst Hier klicken

Liebe Grüße

Anne

vom 03.03.2019, 07.28
4. von Helga Sievert-Rathjens

Eines habe ich noch nicht verstanden: wo beantworte ich die 2. Frage. Hier? Oder bei Sandra?

vom 01.03.2019, 23.03
3. von Sandra B. / FacettenReich

Na das ist doch ein guter Anfang für uns. Danke für deine Antwort! Es ist schon schwierig, wenn Eltern versuchen, ihren Kindern einen gewissen Weg aufzuzwingen. Das ist ungefähr genau das Gegenteil von Eltern, die sich null dafür interessieren, was aus ihren Kindern wird...

Die neue Frage gefällt mir. Ich freu mich drauf :-)

Liebe Grüße
Sandra


vom 25.02.2019, 21.39
Antwort von Zitante:

Stimmt, das war ein guter Start ;-) , seien wir gespannt, wie es weitergeht. Eine kleine Fragenliste ist schon notiert...
Liebe Grüße zurück,
Christa
2. von Helga Sievert-Rathjens

Ich selber habe keinen Blog und weiß auch gar nicht, wie ich zu Euren Blogs gelangen kann - unwissend bin ich :)

vom 25.02.2019, 15.59
Antwort von Zitante:

Du kannst doch auf Deiner Seite eine Kategorie anlegen und dort die Fragen beantworten, liebe Helga.
Dann schreibst Du hier einen Kommentar mit der genauen URL, wenn Du nicht weißt, wie das geht, dann sende mir eine Mail, gerne bin ich Dir behilflich!
1. von Ocean

Liebe Christa,

schön, dass Ihr diese Challenge gestartet habt :) Ich hab es gerade schon bei Sandra geschrieben - gerne mache ich auch mit, und poste die Antworten im Blog.

Es ist schon interessant, wie sich die Dinge entwickelt haben ..von dem, was man eigentlich möchte, bis dahin, wo man dann tatsächlich "landet". Gut, dass Du dennoch die Möglichkeit zum Übersetzen hattest, und die Hotelfachschule Dir auch etwas gebracht hat.

Liebe Grüße,
Ocean

vom 25.02.2019, 11.50
Antwort von Zitante:

Schön, Ocean, daß Dir die Challenge gefällt und Du mitmachst. Ich bin gespannt auf Deine Beiträge!
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