Ausgewählter Beitrag

*Oscar Wilde*, Spruch des Tages zum 16.10.2017

Der Jugend gehört die Welt.
Im mittleren Alter hat man nur noch Verpflichtungen.
Im Alter landet man in der Abstellkammer des Lebens.

(aus: »Aphorismen«)
~ Oscar Wilde ~, eigentlich Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde
irischer Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker, einer der bekanntesten
und auch umstrittensten Schriftsteller seiner Zeit; 1854-1900


(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Zitante 16.10.2017, 00.05

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Marianne

Die Inspiration von O.Fee finde ich gut und so schön bildlich vorstellbar.
Jedes Alter hat seine Herausforderungen. Wie wir sie meistern, liegt ein Stück weit mit uns selbst und den Lebensumständen zusammen.
Was das Alter betrifft und der Fall eintreten sollte, dass wir hilfebedürftig werden, stimme ich bei Christa mit ein.Jeder möchte in Würde altern, vom Staat so behandelt werden, dass seine Arbeit geschätzt wird, die er während seiner Berufstätigkeit/Hausfrau/Kindererziehung ect. leistete. Dazu gehört eine liebevolle Pflege, deren Voraussetzungen umgehend geschaffen werden muss. Viel zu lange wurde bisher nur darüber geredet und wenig getan.Ein wichtiger Punkt ist die finanzielle Absicherung, damit jeder im Alter mit seinem Einkommen die Versorgung bezahlen kann. Es ist in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf nötig.

vom 17.10.2017, 09.21
Antwort von Zitante:

Genau so sehe ich das auch, liebe Marianne,
Danke Dir für diesen Beitrag.
4. von O. Fee

Von dem obigen Spruch von Oscar Wilde inspiriert:

Die Jugend rast noch atemlos hin und her im dichten Straßennetz. In die Jahre gekommen, müssen wir die langen Straßenzüge der Pflichterfüllung gerade voraus im zügigen Dauerlauftempo bewältigen. Im Alter schlendern wir in Sackgassen gemächlich dem Ende entgegen. (O. Fee)


vom 16.10.2017, 23.46
Antwort von Zitante:

So kann man das natürlich auch sehen...
Gut formuliert, O. Fee
3. von SM

Man braucht doch nur mal ein Seniorenheim zu besuchen, um das Zitat nachvollziehen zu können.
Das ist "die Endstation", und ob das noch etwas mit Würde zu tun hat, darüber kann man streiten. Nach dem, was ich bei meiner Oma miterlebt habe, nicht. Ein Ende, das ich wirklich niemandem wünsche.

vom 16.10.2017, 13.11
Antwort von Zitante:

Was man oftmals in Sachen Alters- und Pflegeheime zu sehen und zu hören bekommt, kann einem wirklich Angst machen. Es ist ja gerade überall Thema, auch was die Menschen anbetrifft, die diese Fürsorge zu leisten haben.
Ein sehr, sehr wichtiges Thema finda ich...
2. von Karmaindustrie

Das klingt ja mal tief pessimistisch...?

Ich bin zwar erst 33 aber ich sehe das so: Meine Reich sind meine Möglichkeiten und meine Möglichkeiten sind meine Rechte und je mehr Würde ich hab um so mehr verschmelzen meine Rechte und meine "Pflichten" zu einer Einheit, weil ich am liebsten in Würde meiner Verantwortung nachgehe und sinnvoll, wirksam lebe. Das ganze ist dann auch meine Freude und sollte/wird auch jedem gefallen, je mehr Würde er/sie hat. Und diese Rechte und Pflichten gehen bis über den Tod hinaus. Leben - für immer.

Alles eine Frage des Rechtsempfindens?

vom 16.10.2017, 13.04
Antwort von Zitante:

Rechte, Würde und Pflichten sind sehr wichtige Pfeiler für ein Leben im Alter.
Meines Erachtens gehört aber noch eine wichtige Säule dazu, und das ist finanzielle Unabhängigkeit...
1. von Helmut

Das würde ich so nicht unterschreiben! Jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile. Ich fühle mich als Vollzeitrentner mit zahlreichen Beschäftigungen nicht auf dem Abstellgleis des Lebens!

vom 16.10.2017, 06.05
Antwort von Zitante:

Ich stimme Dir zu, daß man als "Vollzeitrentner mit zahlreichen Beschäftigungen" und in unserem Alter absolut nicht auf dem Abstellgleis des Lebens steht.
Vielleicht sollten wir uns aber in 15 bis 20 Jahren noch einmal darüber unterhalten?
Ich könnte mir vorstellen, daß Oscar Wilde dieses Alter gemeint haben könnte...
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