Ausgewählter Beitrag

*Michael Rumpf*, Spruch des Tages zum 12.09.2017

Es widerspricht sich,
den Lebenshunger der Menschen zu achten
und ihre Sensationsgier zu verachten.

(aus: »Zeno-Heft Nr. 20 [1998])
~ © Michael Rumpf ~
deutscher Essayist, * 1948


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Zitante 12.09.2017, 00.05

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Kommentare zu diesem Beitrag

7. von Achim

Ist Lebenshunger nicht in besonders stark ausgeprägtes Bedürfnis, viel zu erleben, eine Besessenheit der Moderne, Gedanken, Überlegungen, der starke Wunsch, immer wieder Neues, Außergewöhnliches zu erfahren, zu sehen in einem Zusammenhang mit der heutigen Zeit und der früher oft zu findenden Lebensüberdrüssigkeit, welche dadurch zum Teil "ersetzt" wird / wurde ?

Sensationsgier hingegen ist doch die Gier nach Sensationen, gefördert durch die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten, um sich an den "Taten" Anderer zu erfreuen (abwertend! in Richtung Voyeurismus) oder?

Doch, "wollen" Menschen, welche lebenshungrig sind, daß ihre "Taten" den Anderen dazu dienen sich daran zu "ergötzen" , oder würden sie dies nicht lieber im Verborgenen tun, für sich alleine ?

vom 16.09.2017, 01.40
6. von Zitante Christa

Vielleicht erreicht extrem ausgelebter "Lebenshunger" die Grenze zur Sensationsgier? Dann würde der Text Sinn machen, meine ich...


vom 15.09.2017, 20.38
5. von Sophie

Meine Gedanken sind die gleichen wie die von SM. Ab und an dem Alltäglichen entfliehen und etwas besonderes, sensationelles erleben.

vom 14.09.2017, 02.19
4. von SM

Der Autor will wohl auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Lebenshunger und Sensationsgier hinweisen. Ich denke, wenn man -hunger und -gier jeweils durch das Wort Lust ersetzt, kann man es besser verstehen.

vom 13.09.2017, 10.32
3. von Quer

Auch für mich entbehrt dieser Satz jeder Logik.
Es ist doch völlig nachvollziehbar, wenn jemand die guten Eigenschaften des Menschen achtet und die verwerflichen verachtet. Was soll sich hier widersprechen?


vom 12.09.2017, 20.13
2. von Marianne

Mir ist der Sinn des Spruches nicht schlüssig.

vom 12.09.2017, 17.21
1. von Gudrun Zydek

Hier widerspricht sich m. E. der Autor. Er setzt Lebenshunger und Sensationsgier auf die gleiche Stufe, aber zwischen Hunger und Gier liegen Welten.

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