Ausgewählter Beitrag

*Leben mit Büchern* (#06)

Am Projekt »Leben mit Büchern« von Kerki nehme ich teil – sowie die »in diesem Beitrag« gelisteten BloggerInnen.

Leider mußte ich beim letzten Mal aussetzen; ich war in den letzten Wochen sehr, sehr beschäftigt und viel in Belgien unterwegs. So langsam normalisiert sich die Lage wieder und ich hoffe, bis Ende des Jahres meinen normalen Rhythmus wieder aufnehmen zu können.

Heute zeige ich euch die Bücher aus meiner Schul- und Jugendzeit, die nach über 10 Umzügen seitdem noch übrig geblieben sind:



Ein paar Erklärungen dazu:
Der "Petit Larousse", den ich in einer Ausgabe von 1967 und von 1982 habe, war das französische Standard-Nachschlagewerk schlechthin und eine obligatorische Anschaffung für die Schule. Das daneben stehende kleine Büchlein in blau-karierter Hülle ist der "Grevisse – Précis de Grammaire Française" in der 27. Auflage (leider ist das Erscheinungsjahr nicht aufgeführt). O weh, was habe ich mich schwer damit getan...

Dostojewski, Crime et Châtiment (Schuld und Sühne). Ich habe keine Ahnung, ob das eine Pflichtlektüre in der Schule war – und ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich ihn überhaupt gelesen habe...

A.J. Cronin, Les clés du Royaume (Die Schlüssel zum Königreich) und Les Vertes Années (Die grünen Jahre). Ich habe sie sehr gerne gelesen.

Anne Frank, Das Tagebuch. Auch Pflichtlektüre in Verbindung mit einer Theateraufführung. Ich schämte mich damals sehr, eine Deutsche zu sein.

André Gide, Les faux-monnayeurs (Die Falschmünzer) und La symphonie pastorale (Die Pastoral-Symphonie). Daran habe ich keine besondere Erinnerung mehr.

Alphonse Daudet, Lettres de mon moulin (Briefe aus meiner Mühle). Habe ich mir letztens (in deutscher Version) als kostenloses eBook auf den Reader geladen, aber noch nicht gelesen. Erinnern kann ich mich, daß mein Stiefvater sehr erbost war, daß die Schule das als Lektüre angeordnet hatte.

Emile Zola, Germinal (Germinal). Auch Schullektüre und hat mich damals sehr interessiert und auch betroffen gemacht.

Pierre Duchesne, Mourir d'aimer (meine Übersetzung: Aus Liebe sterben). Daran habe ich überhaupt keine Erinnerung mehr.

John Knittel, Le Docteur Ibrahim (El Hakim) und Via Mala: Ich habe gute Erinnerung an diese Bücher, obwohl ich vom Inhalt nicht mehr viel weiß.

Jules Verne, Michel Strogoff (Der Kurier des Zaren). Das fand ich sehr spannend und mit meiner Tochter habe ich einige weitere Jules-Verne-Bücher gelesen. Sie waren von einem Verlag als Einzelwerke in einem einheitlichen Einband aufgelegt worden, die Serie wurde aber irgendwann nicht mehr fortgeführt, wahrscheinlich wegen zu geringem Interesse. Wir fanden das beide sehr, sehr schade und ich habe mich beim Verlag beschwert; die Sache ist aber dann im Sande verlaufen.

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Zitante 15.11.2017, 20.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Steineflora

Meine Schul- und Jugendbücher sind irgendwie verschwunden bzw. im Elternhaus geblieben ... Aber danach wurden massenhaft neue Bücher angeschafft ;-)

vom 22.11.2017, 17.54
4. von vivilacht

den "Petit Larousse" habe ich auch und auch die grossen Baende. auch habe ich die meisten deiner aufgefuehrten Buecher gelesen und selbstverstaendlich auch Anne Frank. Beim Umzug vor einem Jahr habe ich dann die alten Woerterbucher weggegeben, das waren die ganz wenigen der Buecher, die ich wirklich abgeben konnte,

vom 16.11.2017, 16.13
3. von Mara

Ja, so einige Bücher gibt es auch bei mir von denen ich mich nicht trennen möchte.
Liebe Grüße
Mara

vom 16.11.2017, 14.21
2. von Pat

Alte Schulbücher habe ich glaube ich auch noch irgendwo im Keller. Dort sollte ich mal suchen gehen und den Fotoapparat direkt mitnehmen. Das wird bestimmt spannend.
Deine alten Bücher finde ich auch sehr spannend. Dostojewski ist schwere Kost, das Buch habe ich angefangen, hat mich aber zu sehr beim Lesen deprimiert.
Und Anne Frank war eine MUSS-Lektüre und hat mich unglaublich berührt damals. Vielleicht sollte man das nochmal lesen.
LG Pat

vom 16.11.2017, 10.50
1. von Agnes

Wie schön, dass Du noch so viele Bücher aus Deiner Schul- und Jugendzeit hast.
Von meinen Schulbüchern habe ich nichts mehr, und eigene Bücher zum Lesen hatte ich sehr wenig in meiner Kindheit.
Ich bin ja eigentlich ein "Hamster" der sich nur schwer von Dingen trennt, aber aus Platzgründen konnten bei uns früher keine Schulbücher aufbewahrt werden.
LG
Agnes


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