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Lange habe ich nach einem passenden Spruch für heute gesucht; nachdem ich ihn bei Albert Schweitzer gefunden hatte war ein passendes Bild auch noch eine Herausforderung. Den Bezug zur aktuellen Hochwassersituation in einigen Gebieten Deutschlands, Belgiens, der Niederlande, Luxemburg, Schweiz – und seit letzter Nacht auch in Bayern und Österreich – wollte ich auf jeden Fall anzeigen – dabei jedoch einfühlsam sein und kein aktuelles Katastrophenbild verwenden. Das Foto, für das ich mich entschied, hat noch weitere Gedanken in Bewegung gesetzt und es freut mich, daß ihr das auch so seht.
Im Blog von Ocean habe ich wie folgt kommentiert:
»Wie schwer es die Opfer des Hochwassers getroffen hat, darüber braucht man jedoch nicht nachdenken. Eventuell sollte man dabei auch mit sich selbst ins Gericht gehen und sich fragen, ob man nicht ein ganz klein wenig selbst dazu beigetragen hat. Gleich, ob aus Unwissenheit, Ignoranz, Bequemlichkeit, Vergnügungsbedürfnis... Ich schließe mich da selbst jedenfalls nicht aus!«
Das, was uns die Industrie, der Handel, Provider usw. versprechen bzw. anbieten dürfen wir nicht mehr so leichtgläubig annehmen. Schöner, bequemer, weiter, höher, besser, schneller... das wird uns allen auf die Füße fallen. Es ist nicht damit getan, die Politik ins Gebet zu nehmen, die Hersteller/Verteiler aufzufordern, das, was man uns anbietet, erst darauf zu prüfen, was es mit uns macht. Und uns vor Augen führen, daß es kein grenzenloses Wachstum gibt – jedenfalls nicht in dem Maße, wie man es uns glauben lassen will.
Einen bestmöglichen Start in die Woche wünsche ich allen!
Christa
vom 18.07.2021, 18.45