Ausgewählter Beitrag

*Niklaus von Flüe*, Spruch des Tages zum 07.10.2018 (Erntedankfest)

In jedem Brot ist die Gnade
des allmächtigen Gottes verborgen.

(zugeschrieben)
~ Niklaus von Flüe ~, auch: Nikolaus von der Flüe, Bruder Klaus
einflußreicher Schweizer Bergbauer, Soldat, Einsiedler, Asket und Mystiker, gilt als Schutzpatron der Schweiz, 1947 heiliggesprochen; 1417-1487

(Klick hier, um den Spruch des Tages als Spruchkarte zu verschicken)

Bildquelle: RitaE/pixabay.com (Link führt zum Originalbild)/ CC0 1.0 Universell

Zitante 07.10.2018, 03.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von SM

Was Sie schreiben, O. Fee, lässt mich an meine Oma denken. Sie verwertet jeden Rest Brot, was ich eine zeitlang nicht verstanden habe. Als ich mich aber genauer mit ihren Erlebnissen während des Krieges und vor allem mit denen meines Großvaters, der in russischer Gefangenschaft war, beschäftigt habe, konnte ich das gut nachvollziehen.
Ich denke einfach, wir sollten unseren heutigen Wohlstand schätzen. Es ist schön, dass es uns verhältnismäßig gut geht, aber es ist nicht selbstverständlich.


vom 09.10.2018, 14.55
4. von Marianne

Ich schließe mich den Gedanken an und sage oft, dass dieser Überfluss in den Lebensmittelmärkten nicht sein müsste. Die Hälfte der Produkte brauchen wir nicht, um uns gesund und ausreichend zu ernähren. Die Überlegung, was mit den übriggebliebenen Lebensmittel geschieht, habe ich auch und würde es begrüßen, wenn sie Bedürftigen zukämen und nicht in Containern der Geschäfte landen. Es gibt noch viel zu tun, um Nahrungsmittel wieder mehr zu schätzen und alles zu verwerten wo möglich ( geschimmelte, verdorbene ausgenommen).
In diesem Sinne einen goldenen Oktober
wünscht Marianne

vom 08.10.2018, 15.53
3. von Edith T.

Vielleicht erkennen und schätzen überwiegend nur noch die Älteren unter uns den Wert des "täglichen Brotes"?
Bei diesem riesigen Überangebot ist m. M. nach eine echte Wertschätzung bei vielen Menschen nicht mehr gegeben. Es werden Großpackungen gekauft, weil sie manchmal günstiger sind, der Rest wird weggeworfen. Lebensmittel werden schon am sogenannten MHD entsorgt, sie könnten ja nicht mehr gut sein. Geprüft wird das meistens nicht.

Ich meine, dass ein derart großes Angebot an Lebensmitteln nicht erforderlich ist und viele Kunden, die vor z. B. meterlangen Joghurtregalen stehen, auch überfordert.
Selbst wenn mal etwas ausverkauft wäre, müsste hierzulande niemand hungern.

Ich bin mir sehr bewusst, wie gut es uns geht - und dass wir dafür Sorge zu tragen haben, den nachfolgenden Generationen eine Natur zu hinterlassen, die sie ernährt, und zwar auf gesunde Weise.

vom 08.10.2018, 11.42
2. von O. Fee

@SM
Mir geht es auch so. Beim Anblick von überfüllten Regalen mit Brot und anderen Lebensmitteln drängen sich automatisch Gedanken der Dankbarkeit auf, dass wir in so einem Überfluss leben dürfen. Oft denke ich auch daran, was wohl mit der nichtverkauften frischen Ware geschieht. Hoffentlich landet davon viel bei den Tafel-Organisationen, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen. Insbesondere das Wegwerfen von Brot betrachte ich als ein Sakrileg.


vom 08.10.2018, 00.44
1. von SM

Gestern habe ich bei einem Herbstfest einen tollen Erntedank-Brunnen gesehen.
Die halbe Brunnen-Oberfläche war mit Früchten, Blumen, Beeren und Blättern arrangiert, nach Farben gestaltet von Weiß über Orange und Rot bis Weinrot. Ein sehr ästhetisches Bild, und auch eine kleine Erinnerung daran, in welchem Überfluss wir leben. Ich fand es außerdem klasse, dass auch Gemüse dabei war, Kürbis, Paprikaschoten, Blumenkohl etc. ..

In diesem Sinn schwärmerische Grüße von SM

vom 07.10.2018, 12.16
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