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*Konrad Duden*, Spruch des Tages zum 03.01.2018

Auf dem Gebiete der deutschen Rechtschreibung
herrscht augenblicklich ein unerquicklicher
und namentlich für die zum Lehren Berufenen
unbefriedigender Übergangszustand.

(Bemerkung aus dem Jahre 1872)
~ Konrad (Alexander Friedrich) Duden ~
preußisch-deutscher Gymnasiallehrer, Philologe und Lexikograf, Erschaffer des Rechtschreibwörterbuchs "Duden"; 1829-1911


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Zitante 03.01.2018, 00.05

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Achim

So wir Luther die einheitliche Sprach-Schreibung verdanken, dürften gewissen Herrschaften sich wohl den Ausdruck "Gegenreformation" auf die Fahnen geschrieben haben, oder ncht .... ?

vom 05.01.2018, 04.05
2. von O. Fee

Apropos Duden. Aus berufenem Munde lese ich (Peter Schmachthagen, Hamburger Abendblatt): “Lassen Sie sich nicht verwirren! Der Duden betätigt sich zunehmend als orthografischer und stilistischer Müllsammler, dem kein sprachlicher Abfall entgehen soll, der sonst exklusiv in einem anderen Wörterbuch stehen könnte.“ Diese Bemerkung bezieht sich zum Beispiel auf die Eintragung im neuen Duden: „winken, winkte, gewinkt (häufig auch gewunken)“. Herr Schmachthagen schreibt: „… es heißt nun einmal winken, winkte, gewinkt, und nicht winken, wank gewunken.“ Das heißt, beim „gewunken“ handelt es sich nicht um eine akzeptable Sprachentwicklung, es ist schlicht falsch, und daher gehöre diese Form auf keinen Fall in den Duden, und erst recht nicht mit der Bemerkung „häufig auch“. Es könnte vielleicht mit der Bemerkung „fälschlich“ erwähnt werden.

vom 05.01.2018, 02.31
1. von Achim

Ich erinnere mich an ein TV-Interview mit Siegfried Lenz - Deutschstunde - Ein Mann im Strom - in der dieser meinte sich zu erlauben, gewisse Schriftstellerische Freiheiten nehmen zu dürfen, zumal etwas "wissen" (ich weis) nichts mit der Farbe weiß zutun habe und zu "heisen" nichts mit Temperaturen (sinngemäß!)

"Veränderungen" sollten positives erbringen und nicht zu "noch" mehr Verwirrungen führen und sorgen, oder nicht?

vom 03.01.2018, 00.46
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